Rind-Steaks & Grill

Steaks vom Rind auf den Punkt: Pfanne, Grill und die richtige Kerntemperatur.

Vom Entrecôte über das Porterhouse bis zu den Metzger-Geheimtipps wie Spider-Steak und Bürgermeisterstück: hier findet man die richtige Methode für jeden Steak-Cut vom Rind.

Jedes Rezept kommt mit Kerntemperatur, Garzeiten und dem einen Trick, der den Unterschied macht, vom doppelten Frittieren bis zum Schneiden quer zur Faser.

44 Rezepte in diesem Themenbereich

Rind-Steaks & Grill

Häufige Fragen

Auf welche Kerntemperatur gart man ein Rindssteak?
Für saignant bei 50 bis 52 °C, für à point bei 52 bis 54 °C und für medium bei 54 bis 57 °C herausnehmen. Beim Ruhen steigt die Temperatur noch um 1 bis 3 °C. Magere Cuts wie Filet und Petit Tender nicht über 56 °C bringen.
Grill oder Pfanne, was ist besser für ein Steak?
Dicke Steaks ab 3 cm gehen auf dem Grill am schönsten, weil sie Kruste und gleichmässige Hitze bekommen. Dünne Cuts wie Skirt und Flank profitieren von der Gusspfanne, weil die ganze Fläche aufliegt und Röststoffe bildet.
Was ist der Unterschied zwischen Porterhouse und T-Bone?
Beide bestehen aus Entrecôte und Filet am T-förmigen Knochen. Das Porterhouse stammt aus dem hinteren Rücken und hat einen deutlich grösseren Filetanteil, darum wiegt es meist 800 g bis 1,2 kg und reicht für zwei bis drei Personen.
Was ist das Bürgermeisterstück?
Der Schweizer Name für die Teres major, einen kleinen, sehr zarten Muskel am Schulterblatt. International heisst er Petit Tender oder Mock Tender. Pro Tier gibt es nur zwei Stücke, darum ist er selten in der Theke und wird meist beim Metzger bestellt.
Warum muss man Steak quer zur Faser schneiden?
Die Muskelstränge sind lang und fest. Quer geschnitten werden sie auf wenige Millimeter verkürzt und das Fleisch wird weich. Mit der Faser geschnitten bleibt jede Tranche zäh, besonders bei grobfaserigen Cuts wie Skirt, Flank und Onglet.

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