T-Bone Steak – Der aromatische Knochen Cut | Kuhteilen.ch

T-Bone Steak – Der aromatische Knochen Cut


T-Bone Steak – Der aromatische Knochen Cut

Das T-Bone Steak erhält seinen Namen von dem charakteristischen Knochen, der sich in Form eines T fast mittig im Steak befindet. Durch den Knochen bekommt es zusätzliches Aroma und ist besonders auf dem Grill ein gern gesehener Cut. Für viele ist es sogar das beste Steak, das man überhaupt auf den Grill werfen kann.

Wir zeigen euch hier, wie man das T-Bone Steak am besten zubereiten kann. Dabei gelingt es nicht nur auf dem Grill, sondern es lässt auch in der Pfanne und Ofen wunderbar saftig und aromatisch zubereiten!

Das T-Bone wird oft mit dem Porterhouse verwechselt

Das T-Bone Steak wird aus dem hinteren Rücken entnommen, genau wie das Porterhouse. Beide bestehen aus jeweils einem Part Entrecôte und einem Part Filet, die durch den Knochen in T-Form getrennt werden. Doch beim Porterhouse ist das Filet-Stück wesentlich größer als beim T-Bone, weswegen es auch in der Regel deutlich schwerer ist. Trotzdem verwechseln und vermischen viele die beiden Begriffe, was nicht ganz richtig ist.

Das T-Bone Steak ist dank dem Knochen am Fleisch für seinen aromatischen Geschmack bekannt und beliebt. Das Stück Entrecôte hat dabei eine Fettdecke, die beim Grillen schmilzt und das Fleisch dadurch saftig und zart macht. T-Bone Steaks eignen sich deshalb sehr gut, um sie kurz anzubraten, dabei schützt das viele Fett sie davor, dass sie austrocknen und zäh werden.

Beim Kaufen von T-Bone Steak solltest du nicht nur auf Preis achten, sondern auch auf die Marmorierung. Je besser das Fett sich im Steak verteilt, desto saftiger und zarter wird das Ergebnis nach dem Grillen. Denn Fett ist der wichtigste Geschmacksträger, den ein Steak haben kann. Entscheidest du dich für ein T-Bone, hast du auf jeden Fall einen saftigen Cut.

T-Bone Steak auf dem Grill saftig zubereiten

Als Erstes holst du das Steak etwa 1 bis 2 Stunden vor dem Grillen aus deinem Kühlschrank, damit es auf Raumtemperatur kommen kann. Dadurch kann man es später gleichmäßiger grillen, ohne dass es anbrennt. Auf Salz und Pfeffer verzichten wir im ersten Schritt, weil Salz dem Fleisch den Saft entzieht. Pfeffer hingegen kann den Temperaturen nicht standhalten und würde sofort verbrennen.

Mit etwas Geschick kann man das Fleisch entlang des Knochens einschneiden, wodurch es besser gart und später leichter zu lösen ist. Danach streichen wir etwas Öl auf das Fleisch, bevor es bei voller Glut oder höchster Stufe auf den Grill kommt. Jetzt grillen wir so lange, bis an der Oberseite erste Bluttropfen austreten. Das dauert je nach Dicke des Steaks zwischen 4 und 6 Minuten. Danach wenden wir das Steak auf die andere Seite, die jetzt etwas kürzer braucht.

Das T-Bone Steak sollte eine Kerntemperatur um die 55 Grad (medium-rare) erreichen, ggf. auch indem du es in die indirekte Grillzone legst, falls es außen schon fertig ist. Mit Druckprobe oder Thermometer kann man dabei recht einfach den Gargrad bestimmen. Danach nimmst du es vom Grill, kannst es würzen und lässt es ein paar Minuten ruhen, ehe du es anschneidest.



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T-Bone Steak in der Pfanne braten

Man kann das Steak aber auch ganz wunderbar in der Bratpfanne zubereiten. Dafür eignet sich eine schwere Pfanne aus Gusseisen am besten, weil diese durch ihre Dicke weniger schnell an Hitze verliert. Aber generell kann man es auch in jeder anderen Pfanne machen. Wie immer sollte das Steak sich zunächst für 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur akklimatisieren.

Danach kommt es mit Bratbutter in die bereits aufgeheizte Pfanne, in der wir es von beiden Seiten für 2 bis 3 Minuten scharf anbraten. Jetzt reduzieren wir die Hitze auf eine mittlere Stufe und braten für 5 bis 6 Minuten weiter, wenden dabei gelegentlich das Steak. Um zu gewährleisten, dass es bestmöglich und gleichmäßig anbrät, übergießen wir es immer wieder mit der Bratbutter.

Sind wir mit dem Braten fertig, holen wir es aus der Pfanne und wickeln es in Alufolie. Das Steak muss so noch 5 Minuten ruhen, damit die Säfte sich besser verteilen und das Aroma noch stärker wird. Danach ist es auch schon fertig und du kannst es nach Belieben würzen, am besten ganz klassisch mit Salz und Pfeffer.

T-Bone Steak rückwärts Niedergaren als besondere Methode

Während Grillen und Braten sicherlich zu den eher klassischen Methoden gehören, wird das Niedergaren in Fachkreisen immer beliebter. Dabei garen wir das Fleisch möglichst lange bei niedrigen Temperaturen, bis es die gewünschte Kerntemperatur erreicht. Beim rückwärts Niedergaren kommt es danach in die Pfanne, um die aromatische Kruste zu bilden.

Aber zunächst bestreichen wir das Steak mit etwas Öl oder einer Marinade, die noch zusätzlich aus Rosmarin und Paprika besteht. Die Marinade sollte 1 Stunde ziehen, sonst können wir aber auch direkt mit dem Garen beginnen. Dazu heizen wir den Ofen auf 80 Grad vor und schieben das Steak auf einer vorgewärmten Platte hinein. So braucht es circa 1 bis 1,5 Stunden, bis es zunächst die Kerntemperatur von 52 Grad erreicht.

Dann holen wir es aus dem Ofen und braten es in einer Pfanne für weitere 1 bis 2 Minuten, damit es von außen auch schön aromatisch wird. Dabei kann es dann die optimale Kerntemperatur von 55 Grad erreichen (ggf. etwas weniger oder mehr, je nach eigener Vorliebe). Jetzt nur noch salzen und würzen, bevor wir mit dem Anschneiden beginnen können. Guten Appetit!

Jetzt geht es ans Anrichten und die Beilagen

T-Bone Steak ist am besten quer gegen die Faser zu schneiden. Hat man zudem vor dem Zubereiten das Fleisch am Knochen etwas eingeschnitten, lässt es sich jetzt leichter vom Knochen lösen. Deswegen vielleicht schon vorher daran denken, damit man es nachher etwas einfacher hat.

Da die Zubereitung auf dem Grill oder in der Pfanne relativ schnell geht, sollte man die Beilagen natürlich schon vorher zubereiten. Beim Niedergaren kann man hingegen auch während des Garens die Zeit nutzen. 

Beliebte Beilagen sind Gemüse und Kartoffeln, wie sie gut zu den meisten Steaks passen. Aber auch Brot oder Baguette kann durchaus passend sein. Da das Fleisch jedoch wunderbar zart und saftig ist, sollte es auch als Highlight genossen werden. Auf starke oder viel Sauce sollte man eher verzichten, Salz und Pfeffer reichen den meisten aus.

Fazit: Der Knochen gibt dem T-Bone das Aroma

Das T-Bone Steak ist dank des Knochens sicherlich einer der imposantesten Cuts, ähnlich wie das Tomahawk. Der Knochen gibt beim Zubereiten seinen Geschmack ab und verstärkt noch das bereits wunderbare Aroma dieses Stücks. Wir freuen uns jedenfalls jedes Mal, wenn es mal wieder saftiges T-Bone Steak zu genießen gibt.



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