Siedfleisch & Suppen

Siedfleisch, Bouillon und kräftige Fleischsuppen: Rezepte von Suurer Mocke über Pot au feu bis zur selbst gemachten Rindsbouillon.

Ein Topf, ein Stück Fleisch mit Fett und Bindegewebe, Wasser und Gemüse: mehr braucht es nicht für die ehrlichste Küche des Winters. Beim langsamen Sieden knapp unter dem Kochpunkt lösen sich Kollagen und Geschmack aus Suppenfleisch und Knochen, und es entsteht gleichzeitig eine klare Bouillon und gabelzartes Fleisch.

Dieses Cluster versammelt die ganze Welt des Siedfleischs: Schweizer Klassiker wie Suure Mocke und Suuri Läberli, die Suppenküche von Pot au feu über Ochsenschwanz bis Borschtsch, die Grundrezepte für Rindsbouillon und die vielen Arten, übriges Siedfleisch weiter zu verwenden, vom Carpaccio über die scharfe Panade bis zum Sommersalat.

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Siedfleisch & Suppen

Häufige Fragen

Welches Fleisch eignet sich zum Sieden?
Stücke mit Fett und Bindegewebe wie Schulter, Klett, Hesse oder Brust. Sie geben der Bouillon Geschmack und bleiben beim langen Sieden saftig. Mageres Fleisch ergibt dünnere Suppen.
Wie lange muss Siedfleisch kochen?
Je nach Stück 2 bis 4 Stunden bei sanftem Köcheln. Die Gabelprobe schlägt jede Zeitangabe: gleitet die Gabel mühelos hinein, ist das Fleisch fertig.
Warum darf die Suppe nicht sprudelnd kochen?
Sprudelndes Kochen trübt die Bouillon und zerrt am Fleisch, bis es faserig wird. Nur sanft köcheln lassen und den Schaum in den ersten Minuten abschöpfen.
Was mache ich mit der übrigen Bouillon?
Sie ist eine fertige Rindsbouillon: abseihen und mit Einlage als Suppe servieren oder portionsweise einfrieren. Auch als Basis für Saucen, Risotto und die nächste Fleischsuppe.
Wie verwerte ich übriges Siedfleisch?
Kalt aufgeschnitten als Carpaccio, gewürfelt im Siedfleischsalat, paniert und knusprig ausgebacken oder als Sandwich. Übriges Siedfleisch ist die beste Reste-Zutat der Küche.

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