Eintöpfe & Winterküche
Herzhafte Eintöpfe und Wintergerichte mit Fleisch.
Ein Topf, ein Gericht, ein volles Essen: Eintöpfe sind die ehrlichste Form der Winterküche. Fleisch, Gemüse und eine kräftige Brühe kommen zusammen und werden zu etwas, das mehr ist als die Summe seiner Teile.
Hier findest du die Schweizer Klassiker wie Erbsensuppe und Gerstensuppe neben deftigen Schmortöpfen vom Rind und Schwein, plus schnelle Restegerichte, die aus einem Braten vom Vortag ein zweites Abendessen machen.
19 Rezepte in diesem Themenbereich


Erbsensuppe mit Wurst: der wärmende Winterklassiker
Eine dicke, sämige Suppe aus gelben Schälerbsen, geschmorter Speck, Suppengemüse und einer warmen Schüblig-Einlage: Erbsensuppe mit Wurst ist das Schweizer Winteressen schlechthin.

Gerstensuppe mit Siedfleisch und Speck
Die rustikalste aller Schweizer Suppen: Rollgerste, zart gesottenes Siedfleisch und knusprig ausgelassener Speck in einer kräftigen, sämigen Brühe.

One-Pot mit Siedfleisch und Kartoffelwürfeln
Ein Topf, null Abwasch mehr: Siedfleisch siedet zur Brühe, Kartoffelwürfel und Suppengemüse kommen dazu, fertig ist ein kompletter Eintopf mit Fleisch, Beilage und Sauce in einem.

Geschichtete Gemüsesuppe mit Schweinsschulter
Ein Topf, drei Schichten: zuerst siedet die Schweinsschulter zu einer kräftigen Brühe, dann kommen Wurzelgemüse und Kohl, zuletzt die feinen Einlagen. So bleibt alles auf den Punkt.

Hackfleisch-Eintopf mit Frischkäse und Thymian
Cremig ohne viel Aufwand: angebräuntem Hackfleisch, Kartoffeln und Paprika wird am Schluss Frischkäse eingerührt. Thymian gibt dem Eintopf die warme, würzige Kante.

Gewürfelter Schweinsbraten im Eintopf
Das ideale Restegericht: kalter Schweinsbraten vom Vortag wird gewürfelt und in einem herzhaften Eintopf mit Kartoffeln, Gemüse und Bratensauce ein zweites Mal heiss gemacht.

Schweinefleisch-Ribollita mit Kartoffeln und Wirz
Die toskanische Brotsuppe in der deftigen Variante: geschmortes Schweinefleisch, Kartoffeln, Wirz und weisse Bohnen, zweimal erhitzt und mit gutem Olivenöl vollendet.

Sommer-Eintopf vom Schwein mit Kichererbsen
Ein heller, mediterraner Eintopf für warme Abende: zartes Schweinefleisch, Kichererbsen, Zucchetti, Peperoni und ein frischer Kick aus Zitrone und Minze.

Rindswürfel an Rotwein mit Granatapfel
Ein Schmortopf mit orientalischem Akzent: Rindswürfel garen langsam in Rotwein, Granatapfelsaft bringt eine fruchtige, leicht säuerliche Tiefe, die Kerne geben Biss.

Saftplätzli vom Rind mit Muskatnuss und Zitrone
Das Schweizer Wirtshausgericht schlechthin: kleine, rosa gebratene Fleischstücke in einer leichten Jus-Sauce, gewürzt mit Muskatnuss und einem hellen Zitronen-Finish.

Geschnetzelte Schweinsleber an Senfsauce mit Rösti
Das unterschätzte Nose-to-Tail-Gericht: fein geschnetzelte Schweinsleber, nur eine Minute gebraten, in einer cremigen Senfsauce, dazu knusprige Rösti.

Spargelsuppe mit Hackbällchen und Cornbread
Sämige Spargelsuppe, kleine gebratene Hackbällchen und ein saftiges Stück Cornbread dazu: eine kräftige Frühlingssuppe, die ein ganzes Abendessen ist.

Älplermagronen: die ultimative Anleitung
Älplermagronen sind das Schweizer Wohlfühlgericht schlechthin: Makkaroni, Kartoffeln und Käse aus einem Topf, dazu Röstzwiebeln und Apfelmus.

Kaninchen-Paella mit mediterranem Flair
Das zarte Kaninchenfleisch macht diese Paella besonders aromatisch, und der kurze Reis bleibt körnig, statt zu verkochen.

Geschmortes Kaninchen-Ragout an Bier-Senf-Sauce
Geschmortes Kaninchen in einer Sauce aus Starkbier, Senf und Crème fraîche ist ein Klassiker der belgischen Küche, zart und tief im Geschmack.

Kaninchen in Weisswein-Rahmsauce mit Apfel-Sauerkraut
Kaninchen auf Sauerkraut mit Äpfeln, Wacholder und Weisswein geschmort, dann mit Rahm zu einer cremigen Sauce verfeinert.

Kaninchenpfeffer nach Grossmutter-Art
Mehrtägiges Beizen in Rotwein, Wacholder und Gemüse macht das Kaninchen besonders aromatisch und zart.

Rindsgulasch mit Kartoffeln: der herzhafte Klassiker
Zartes Rindsragout in einer kräftigen Sauce aus Zwiebeln, Rotwein und Paprika, mit Kartoffelwürfeln direkt im Topf gegart.

Szegediner Gulasch: das ultimative Rezept
Der Gulasch aus der ungarischen Stadt Szeged verbindet drei Fleischsorten mit viel Paprika zu einem besonders kräftigen Eintopf.
Häufige Fragen
- Was unterscheidet einen Eintopf von einer Suppe?
- Ein Eintopf ist dicker und sättigender: die Einlagen wie Kartoffeln, Gerste oder Brot binden die Brühe, sodass der Eintopf ein komplettes Essen ist. Eine Suppe ist dünner und braucht eine Beilage.
- Welches Fleisch eignet sich für Eintöpfe?
- Durchwachsene Stücke mit Bindegewebe: Schulter, Hals, Brust und Siedfleisch. Sie werden beim langsamen Kochen zart und geben Geschmack an die Brühe ab. Mageres Filet wird trocken.
- Wie lange hält sich ein Eintopf?
- Im Kühlschrank 3 bis 4 Tage, oft schmeckt er am zweiten Tag besser. Zum Einfrieren bis 3 Monate, am besten ohne Kartoffeln, weil diese mehlig werden.
- Kann ich Eintöpfe vorbereiten?
- Ja, sie sind ideal zum Vorbereiten. Einige wie die Ribollita sind sogar so konzipiert, dass sie ein zweites Mal erhitzt werden. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und nicht aufkochen.
- Wie wird ein Eintopf sämig statt wässrig?
- Durch Einlagen, die Stärke oder Gelatine abgeben: Kartoffeln, Gerste, Erbsen, Brot oder gelatinereiches Fleisch. Wer es schneller will, zerdrückt ein paar Kartoffelwürfel mit der Gabel.