Schweinsbraten & Schmoren

Braten, Hals und Haxen vom Schwein. Vom einfachen Ofenbraten bis zum Krustenbraten mit Nelken: die Schweizer Schmor- und Bratenklassiker, Schritt für Schritt.

Vom Schwein kommen die geduldigsten Gerichte der Schweizer Küche: der Schweinsbraten aus dem Ofen, der Krustenbraten mit Nelken, geschmorte Haxen und der feine Kotelettbraten mit Dörrbirnen. Sie alle leben von niedrigen Temperaturen, langem Schmoren und dem richtigen Moment fürs Thermometer.

Diese Seiten zeigen die klassischen Schweizer Braten und Schmorgerichte vom Schwein, mit genauen Kerntemperaturen, Schmorzeiten und den Tricks, die den Unterschied zwischen trocken und butterzart machen.

18 Rezepte in diesem Themenbereich

Schweinsbraten & Schmoren

Häufige Fragen

Welches Stück vom Schwein eignet sich zum Braten?
Zum Kurzbraten Nierstück und Kamm, zum Schmoren Hals, Schulter, Haxe und Bauch. Die Faustregel: je mehr Marmorierung und Bindegewebe, desto länger und feuchter die Hitze.
Welche Kerntemperatur braucht Schweinefleisch?
Nierstück und Kamm sind bei 62 bis 65 °C rosa und saftig. Marmorierte Schmorstücke wie Hals, Schulter und Haxe brauchen 75 bis 90 °C, damit das Bindegewebe schmilzt.
Wie wird die Kruste beim Krustenbraten knusprig?
Schwarte einritzen, salzen, 12 Stunden unbedeckt im Kühlschrank trocknen und erst am Ende 10 bis 15 Minuten bei 230 °C Grill aufknuspern lassen.
Was ist der Unterschied zwischen Haxe und Gnagi?
Die frische Schweinshaxe wird angebraten und geschmort, das gepökelte Gnagi wird nur leise gesotten, es ist durch das Pökeln schon gesalzen und gehört klassisch auf Sauerkraut.
Lassen sich die Braten vorbereiten?
Ja, die meisten sogar besser: kalter Schweinsbraten und Rollbraten reifen über Nacht, Schmorbraten werden im eigenen Sud warm gestellt und sind am zweiten Tag oft noch feiner.

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