Die Teile vom Lamm

Alle Fleischstücke nach Schweizer Zuschnitt, mit den Namen aus Deutschland und den USA.

Kurz erklärt

Das Lamm ist klein und fein zerlegt: vorne die Schmorstücke Hals und Schulter, in der Mitte die Edelstücke Carré, Kotelett und Filet, darunter die Brust, hinten die Keule und die Haxen. Fast alle Teile lassen sich auf zwei Arten zubereiten, rosa gebraten oder langsam geschmort.

Vorderteil
VorderteilHals, Schulter, Carré, Brust
Hinterteil
HinterteilFilet, Keule, Haxe

Wo liegen die Stücke am Lamm?

Tippe auf eine Stelle am Lamm, um ihre Stücke zu sehen.

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Vom ganzen Tier

3Carré und Rücken

Die Edelstücke: das Carré am Stück, die Koteletts und innen das Filet.

Schweizer, deutsche und US-Bezeichnungen im Vergleich

Hals und Schulter

  • Hals

    Lammhals, Lammnacken

    Lamb Neck

    Schmoren, Ragout

  • Schulter

    Lammschulter, Bug

    Lamb Shoulder

    Schmoren, Braten, Pulled Lamb

Carré und Rücken

  • Kotelett, Chops

    Lammkotelett

    Lamb Chop

    Kurzbraten, Grillieren

  • Carré

    Lammcarré, Karree

    Rack of Lamb

    Ofen, Grillieren

  • Filet

    Lammfilet

    Lamb Tenderloin

    Kurzbraten

Brust

  • Brust

    Lammbrust

    Lamb Breast

    Schmoren, Rollbraten

Keule

  • Keule, Gigot

    Lammkeule, Hinterkeule

    Leg of Lamb

    Braten, Niedergaren

Haxe

Innereien

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Wie wird ein Lamm in der Schweiz zerlegt?

Das Lamm ist kleiner als Rind und Schwein und wird meist in sieben Teile zerlegt: Hals und Schulter vorne, Carré und Rücken in der Mitte, darunter die Brust, hinten die Keule und die Haxen. Die Innereien kommen dazu.

Die zartesten Stücke sitzen am Rücken: das Carré, die Koteletts und das Filet. Die Keule ist der klassische Festtagsbraten, Hals, Schulter, Brust und Haxe sind die Schmorstücke mit dem intensivsten Geschmack.

Warum heisst die Lammkeule Gigot?

Gigot ist der französische Name für die Keule und in der Schweiz ebenso gebräuchlich. Das Stück wird traditionell am Stück mit Knoblauch und Rosmarin gebraten und zum Osterfest oder Sonntagsessen serviert.

In den USA heisst sie Leg of Lamb, in Deutschland Lammkeule. Das Carré wird dort zum Rack of Lamb, die einzelnen Rippli zu Lamb Chops.

Was macht Lammfleisch besonders?

Lammfleisch hat einen eigenen, leicht wilden Geschmack und sehr feine Fasern. Jungschafe sind dabei milder, ältere Tiere kräftiger. Weil das Tier klein ist, sind die Portionen handlich und die Garzeiten kürzer als bei Rind oder Schwein.

Bei Kuhteilen stammen die Lämmer von Rassen wie der Heidschnucke oder dem Osterlamm von der Alp. Sie werden saisonal angeboten, darum lohnt sich ein Blick auf das aktuelle Angebot.

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Häufige Fragen zu den Teilen vom Lamm

Welche Teile vom Lamm gibt es?

In der Schweiz unterscheidet man Hals und Schulter, Carré und Rücken mit Koteletts und Filet, die Brust, die Keule (Gigot), die Haxen und die Innereien.

Was ist das zarteste Stück vom Lamm?

Das Filet (Lamb Tenderloin), ein kleiner Muskel unter der Wirbelsäule. Danach folgen Carré und Koteletts.

Was ist der Gigot?

Der Gigot ist die Lammkeule, das ganze Hinterbein. Er wird am Stück mit Knoblauch und Rosmarin gebraten und ist der klassische Oster- und Festtagsbraten.

Wie heisst Lammkotelett in den USA?

Lamb Chop oder Rib Chop. Das ganze Stück, aus dem die Chops geschnitten werden, heisst Rack of Lamb, bei uns Carré.

Welche Stücke vom Lamm brauchen langes Garen?

Hals, Schulter, Brust und Haxe. Sie haben viel Bindegewebe und werden beim Schmoren über 1,5 bis 3 Stunden butterzart.

Kann man Lamm rosa essen?

Ja, Keule, Carré, Koteletts und Filet werden klassisch rosa serviert, bei 54 bis 60 °C Kerntemperatur.