Marinaden & Saucen

Marinaden, Rubs und Saucen: vom Dry Brine bis zur Demi-Glace.

Eine gute Sauce ist das, was aus einem guten Stück Fleisch ein grosses Essen macht. Hier findest du die Grundrezepte, die in der Schweizer Küche zählen: Jus und Demi-Glace als Basis, Bratensauce aus dem Fond, die warmen Emulsionen Béarnaise und Hollandaise und die Klassiker Bordelaise, Pfeffer-, Morchelrahm- und Portweinsauce.

Und vor dem Fleisch kommt die Marinade: die Grundlagen des Einlegens, Dry Brine als Trockenpökeln, Rubs und BBQ-Sauce selbst gemacht, Kräuterbutter, Chimichurri und die schnellen Grillsaucen zum Steak.

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Marinaden & Saucen

Häufige Fragen

Welche Sauce passt zu welchem Fleisch?
Zu kurz gebratenem Steak passen Béarnaise, Pfeffersauce oder Bordelaise, zum Sonntagsbraten die Bratensauce aus dem Fond und zu Geschnetzeltem die Morchelrahmsauce. Grundsatz: je kräftiger das Fleisch, desto klarer und säurehaltiger die Sauce.
Was ist der Unterschied zwischen Jus und Demi-Glace?
Jus ist die reduzierte Flüssigkeit aus gerösteten Knochen und Gemüse. Demi-Glace ist eine Jus, die weiter bis auf Sirupkonsistenz reduziert wird und als konzentrierte Basis für andere Saucen dient.
Wie lange muss Fleisch marinieren?
Spiessli und kleine Stücke reichen 2 bis 4 Stunden, grosse Braten über Nacht. Säurehaltige Marinaden nicht länger als 12 Stunden, sonst wird die Oberfläche faserig. Dry Brine braucht kein Öl und wirkt tiefer.
Warum gerinnt meine Béarnaise oder Hollandaise?
Beide sind warme Emulsionen auf Eigelb-Basis und gerinnen ab etwa 65 °C. Das Wasserbad darf nie sieden, und die Butter muss langsam eingezogen werden. Geronnen lässt sie sich mit einem neuen Eigelb retten.

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