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Low-Fat - eine Form von Diät, welche schon lange existiert und mehrfach hinterfragt sowie überdacht wurde. Ein grosser Bestandteil dessen: mageres Fleisch.
Fleisch bezeichnen wir als mager, wenn es einen geringen Fettgehalt besitzt. Als Richtwert wird hier meistens weniger als 10 Gramm Fett pro 100 Gramm Fleisch festgehalten. Allgemein wird fettärmeres Fleisch als gesünder und nährstoffhaltiger gesehen.
Die Top Fünf die häufig genannt werden, wenn es um mageres Fleisch geht, sind Poulet-, Lamm-, Rind-, Truen-, Kaninchen- und Schweinefleisch. Jedes der genannten Tiere hat dabei unterschiedlich vorteilhafte Nährstoffe in seinem Fleisch enthalten, welche du anschliessend nachlesen kannst. Auch der Fettgehalt zwischen den Fleischsorten variiert andauernd, so hängt es mit dem Körperfettanteil des Tieres zusammen, ob es besonders fetthaltig oder fettarm ist.
Das Fleisch vom Huhn ist Spitzenreiter, wenn es um den niedrigen Fettanteil geht: gerade einmal ein Gramm Fett kommt auf 100 Gramm. Besonders Hähnchenbrust ist dabei vielversprechend, mit der zarten Konsistenz des feinen Gewebes. Eine andere Nährstoffgruppe kommt dafür ganz und gar nicht zu knapp und das sind die Proteine. Starke 24 Gramm sind bei 100 Gramm Fleisch enthalten und das macht diese Geflügelsorte besonders attraktiv für Sportler oder ausgewogene Ernährung während des Muskelaufbaus.
Als zweites fettarmes Geflügel reiht sich Truthahn neben Poulet, als magerstes Fleisch, mit ebenfalls ein Gramm Fettanteil. Auch hier ist besonders das Brustfleisch empfehlenswert, auch wenn die Keulen der Pute geschmacksintensiver sind. Jedoch ist der Eiweissgehalt im Truthahn nicht sehr hoch. Wem Hähnchen also nicht bekommt, der kann bedenkenlos zur Pute greifen.
Auf vielen Tischen sieht man ein Lämmchen um die Weihnachtszeit oder zu Ostern, doch dieses Festmahl ist auch noch äussert nahrhaft. Gigot und Filet vom Lamm bieten eine Delikatesse unter den fettarmen Fleischsorten. Mit dem saftigen Geschmack kann diese Fleischsorte speziell punkten, vor allem im Vergleich zu den eher milderen Geflügelalternativen. Allerdings sollte man lieber die Finger von den Koteletts lassen, diese heben nämlich mit 17 Gramm den Anteil des Fettes wieder an.
Das Rindfleisch lädt immer wieder zu einem saftigen Steak ein und tatsächlich ist das nicht die schlechteste Idee, wenn man versucht sich fettarm zu ernähren. Ein Steak vom mageren Rind enthält gerade einmal drei bis fünf Gramm Fett und zählt damit zu den fettarmen Sorten. Zudem kann das dunkle Fleisch auch einen hohen Eisengehalt, Vitamin B12 und Protein.
Mit einem mageren Teil des Tieres, wie z.B. der Lende (Filet) kann man also nichts falsch machen und die Romantik eines saftigen Steaks erfüllt es auch noch.
Auf die Rasse und Fütterung kommt es an: Die Rasse und Zucht ist ausschlaggebend wie sich das Fett zusammenstellt. Eine weidebasierte Zucht lässt ein eher mageres Fleisch entstehen, das mehr an Omega3 Fettsäuren ist. Wusstest du, dass eine grasbasierte Fütterung dazu führt, dass das Fleisch der Weide-Rinder einen rund drei mal so grossen Anteil an wertvollen Omega-3 Fettsäuren aufweist (im Vergleich zu Tieren die mit Kraftfutter gefüttert werden)?
Diese Rinder-Rassen haben besonders mageres Fleisch:
- Yak
- Wasserbüffel
- Evolèner
- Bison
- Aubrac vom Bio Hof
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Bei vielen ist Schweinefleisch auf der Liste der ungesunden Lebensmittel angekommen, dabei ist das nicht zwangsläufig der Fall. Unfrittiert und möglichst naturbelassen, kann auch dieses Fleisch mit nur zwei Gramm Fett pro 100 Gramm als mager bezeichnet werden. Filet oder Schinkenstücke sind sehr fettarm und lecker. Für die Fettarme Ernährung eignen sich Bauch, Speckprodukte und Schwarte aber eher weniger.
Doch was bewegt einen denn nun eigentlich dazu fettärmer zu essen? Zum einen enthalten magere Fleischsorten mehr Ballaststoffe, was die Verdauung in Schwung bringt und gleichzeitig Verstopfungen vorbeugt. Oft wird argumentiert, dass ein geringerer Fettgehalt die Gewichtszunahme verringert und dadurch Übergewicht und dessen negative Folgen unwahrscheinlicher macht. Obwohl Fett einen sehr hohen Kalorienanteil hat ist es essentiell für den menschlichen Körper - es kommt aber immer auch auf die Zusammenstellung und die Menge an.
Gesundes Fett kann zu einem ausgewogenerer Blutzucker beitragen, was wiederum Fressattacken und Unwohlsein, sowie Energieschwankungen verhindert. Als Bonus enthalten viele magere Fleischsorten, wie Poulet zumeist auch viel Eiweiss und sind somit stärkend für Muskeln und Knochen aktiv.
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