Nose to Tail: Innereien

Herz, Kutteln, Leber und Kopfbäggli richtig zubereiten: Rezepte, Kerntemperaturen und Techniken für die Innereien vom Rind.

Innereien sind der ehrlichste Teil des Nose-to-Tail-Gedankens: wer ein ganzes Rind teilt, bekommt Herz, Leber, Zunge, Kutteln und Markknochen dazu. Alle sind beim Metzger nur auf Bestellung zu haben und landen trotzdem auf den besten Tischen.

Diese Guides zeigen, wie aus den respektvollen Resten Grosi's Klassiker und moderne Vorspeisen werden: vom Herzsteak auf den Punkt über Kuttelnknusperli mit Zitronenmayo bis zur herzhaften Crème brûlée aus Knochenmark.

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Nose to Tail: Innereien

Häufige Fragen

Welche Innereien hat ein Rind?
Zu den Innereien zählen Herz, Leber, Nieren, Zunge, Milz, Lunge und die Mägen, deren Wand als Kutteln verkauft wird. In der Schweiz sind Herz, Leber, Zunge, Kutteln und Markknochen am verbreitetsten.
Wo kauft man Innereien?
Beim Metzger auf Vorbestellung: Herz, Zunge und Kutteln sind fast nie in der Theke, gehören aber zum Standardsortiment jeder Schlachtung. Wer ein Rind teilt, bekommt sie automatisch.
Sind Innereien gesund?
Sehr: sie liefern viel Eiweiss, Eisen, Zink und Vitamin B12 bei wenig Fett. Leber ist ausserdem die reichste natürliche Vitamin-A-Quelle. Der Trick ist die richtige Zubereitung: kurz braten oder lange schmoren.
Was ist der Unterschied zwischen Kutteln und Pansen?
Keiner: Kutteln ist der Schweizer Name für die bearbeitete Magenwand des Rinds, im Deutschen heisst sie Pansen oder Kutteln. In der Schweiz werden sie fast immer vorgekocht verkauft.
Wie fange ich mit Innereien an?
Am besten mit Herz: pariert und in Scheiben gebraten schmeckt es wie ein mageres Steak. Wer mutiger ist, geht zu Kuttelnknusperli oder gebratener Leber mit Serviettenknödel.

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