Rezept
Der norddeutsche Herbstklassiker in der Schweizer Küche: geräucherter Speck, grüne Bohnen, Kartoffeln und Birnen in einem süss-sauren Eintopf.

Geräucherten Speck in Würfeln anbraten, Kartoffeln und grüne Bohnen zugeben und in Bouillon 25 Minuten garen. Reife, aber feste Birnen erst in den letzten 10 Minuten zugeben, damit sie nicht zerfallen. Mit Petersilie oder Savoir vivre servieren.
Portionen
4 Personen
Vorbereitung
20 Min.
Zubereitung
35 Min.
Speck und Zwiebel anbraten
200 g geräucherten Speck in 1-cm-Würfeln mit 1 Zwiebel in 1 EL Öl 4 bis 5 Minuten anbraten, bis der Speck leicht gebräunt und die Zwiebel glasig ist.

Kartoffeln und Bohnen zugeben
800 g Kartoffelstücke, 400 g geputzte Bohnen, 2 Lorbeerblätter und 1 Zweig Thymian zugeben. Mit 8 dl Bouillon auffüllen und aufkochen.

25 Minuten garen
Zugedeckt bei milder Hitze 25 Minuten garen, bis die Kartoffeln und Bohnen fast weich sind. Gelegentlich umrühren.

Birnen zugeben
3 reife, aber feste Birnen schälen, vierteln, entkernen und in die Hälfte schneiden. In den Eintopf geben und in den letzten 10 Minuten mitgaren, bis sie weich, aber noch in Form sind.

Abschmecken und servieren
Mit Salz und Pfeffer würzen, Lorbeer und Thymian entfernen und mit 2 EL gehackter Petersilie bestreuen. Heiss servieren, dazu passt Bauernbrot.

| Sorte | Konsistenz | Ergebnis |
|---|---|---|
| Boskoop, Bosc | fest, säuerlich | hält die Form, die beste Wahl |
| Williams | weich, aromatisch | zerfällt schneller, intensiver Geschmack |
| Conference | fest, süss | gut, etwas süsser |
Wichtig ist eine reife, aber feste Birne: sie soll im Eintopf weich werden, nicht zu Mus zerfallen.
| Variante | Änderung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Klassisch | wie beschrieben | das süss-saure Original |
| Ohne Speck | Speck weglassen, mehr Zwiebel | vegetarisch, etwas weniger rauchig |
| Mit Wurst | plus eine Cervelat oder Bauernwurst | noch herzhafter, noch mehr Metzgete |
Das Gericht ist ein Klassiker der norddeutschen Küche aus Hamburg und Oldenburg, in der Schweiz aber seit langem zu Hause. Es verbindet geräucherten Speck, grüne Bohnen, Kartoffeln und reife Herbstbirnen zu einem süss-sauren Eintopf.
Die Birnen sind keine Dekoration: sie geben dem Eintopf die typische Süsse und weiche Textur, die den rauchigen Speck und das erdige Gemüse ausgleichen.
Birnen zerfallen in 20 bis 30 Minuten zu Mus, wenn sie von Anfang an im Eintopf sind. Erst in den letzten 10 Minuten zugeben, damit sie weich werden, aber noch in Form bleiben.
Das Gleiche gilt für sehr weiche Bohnen: sind sie schon sehr zart, geben man sie erst nach der halben Garzeit dazu.
Ja, gefrorene oder gegarte Bohnen aus dem Glas funktionieren. Dann reicht eine Garzeit von etwa 15 Minuten statt 25, da sie schon vorgegart sind.
Frische Bohnen sind schöner, aber der Unterschied im Eintopf ist klein.
Eine geschnittene Bauernwurst, Cervelat oder Kasseler macht aus dem Eintopf ein noch deftigeres Metzgete-Gericht. In der letzten Viertelstunde mitgaren.
Traditionell wird der Eintopf mit Schwarzbrot oder Bauernbrot serviert, um den Sud aufzutunken.

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Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen
Feste, reife Herbstbirnen wie Boskoop oder Bosc. Sie werden weich, bleiben aber in Form; zu weiche Birnen zerfallen zu Mus.
Erst in den letzten 10 Minuten, sonst zerfallen sie. Kartoffeln und Bohnen garen zuerst etwa 25 Minuten.
Ja, Kasseler oder eine Bauernwurst geben ein ähnlich rauchiges Ergebnis. Ohne Fleisch wird es vegetarisch, schmeckt aber flacher.
Abgedeckt 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Er schmeckt am zweiten Tag sogar besser; die Birnen werden dann etwas weicher.