Festtage
Der Braten duftet, die Kinder decken den Tisch und das Grosi bringt den Rotkabis mit. Mit einem Menü, das zu deinem Ofen und deinem Zeitbudget passt, sitzt du an Weihnachten nicht allein in der Küche.

Für ein Weihnachtsmenü mit Fleisch für 10 Gäste planst du einen Hauptgang, zwei Beilagen und ein Dessert. Rindsbraten lässt sich am Vortag schmoren, während ein Filet im Teig am Festtag gebacken und frisch serviert wird.
| Zeitpunkt | Vorbereitung | Am Festtag |
|---|---|---|
| Zwei Tage vorher | Einkaufen, Menüplan und Tischwäsche | Getränke kühlen und Geschirr bereitstellen |
| Am Vortag | Braten schmoren, Sauce kochen, Gemüse rüsten | Braten schonend erhitzen und abschmecken |
| Am Festtag | Salat waschen, Beilagen fertigstellen | Filet oder Roastbeef garen und ruhen lassen |
Wenn du am Festtag wenig Zeit in der Küche verbringen möchtest, wähle einen geschmorten Rindsbraten mit Kartoffelstock und Rotkabis. Braten und Sauce lassen sich vorbereiten, sodass du dich beim Essen auf die Gäste konzentrieren kannst.
Für einen frisch gebackenen Mittelpunkt passt Rindsfilet im Teig mit Bohnen und Ofengemüse. Dieses Menü wirkt festlich, braucht aber Platz und Aufmerksamkeit kurz vor dem Servieren. Die Menü-Tabelle zeigt drei unterschiedliche Abläufe.
Pastetli können als kleine Vorspeise vor einem schlichten Hauptgang stehen. Vermeide danach eine zweite schwere Rahmsauce; ein Salat, Gemüse und eine klare Sauce halten das Menü ausgewogen.
Eine Suppe oder ein Wintersalat, ein Hauptgang und ein vorbereitetes Dessert reichen für ein vollständiges Essen. Weniger parallele Gänge bedeuten mehr Zeit für den Moment, wenn der Braten angeschnitten wird.
Für zehn Erwachsene mit zwei Beilagen kannst du ungefähr 1,5 bis 2 kg rohes Fleisch ohne Knochen einplanen. Bei grosszügigen Portionen oder wenigen Beilagen darf es mehr sein; mehrere Gänge reduzieren den Hunger beim Hauptgang.
Bei einem Braten mit Knochen brauchst du mehr Rohgewicht, weil nicht alles essbar ist. Frag die Metzgerei nach dem Anteil und bestelle den Zuschnitt passend zu Ofen und Bräter.
Wenn du Reste möchtest, plane eine kleine zusätzliche Reserve statt jede Portion stark zu vergrössern. Für Gäste mit unterschiedlichen Vorlieben kann ein kleineres zweites Stück praktischer sein als ein einzelner sehr grosser Braten.
Ein geschmorter Rindsbraten lässt sich vollständig garen, mit Sauce rasch abkühlen und am Festtag langsam wieder erhitzen. Tranchiere ihn erst nach dem Erwärmen, damit die Scheiben saftig bleiben.
Roastbeef und Rindsfilet im Teig bereitest du am besten frisch zu, damit Gargrad und Kruste stimmen. Gemüse, Sauce und Beilagen kannst du vorher rüsten und abmessen.
Kühle grosse Mengen in flachen Behältern und lagere sie abgedeckt im Kühlschrank. Beschrifte sie mit Inhalt und Aufwärmhinweis, damit beim Servieren klar ist, was zuerst in den Topf oder Ofen kommt.
Lege zuerst die Servierzeit fest und rechne rückwärts: Tisch decken, Beilagen fertigstellen, Fleisch garen und Ruhezeit einplanen. Die Vorbereitungstabelle teilt die Aufgaben auf zwei Tage auf.
Prüfe, welche Gerichte denselben Ofenplatz oder dieselbe Herdplatte brauchen. Rotkraut und Sauce können früher fertig sein; frisches Gemüse und Kartoffeln kommen näher an die Essenszeit.
Lege Servierplatte, Tranchiermesser und Thermometer bereit, bevor die Gäste eintreffen. Ein Zettel mit Reihenfolge und Uhrzeiten verhindert, dass du kurz vor dem Essen mehrere Schritte gleichzeitig erledigen musst.
Zu geschmortem Rindsbraten passen Kartoffelstock, Kartoffelgratin oder Spätzli sowie Rotkabis, Bohnen oder glasierte Rüebli. Wähle eine sättigende Beilage und ein Gemüse, damit der Teller nicht zu üppig wird.
Ein kräftiger Braten profitiert von einer frischen, leicht säuerlichen Komponente wie Wintersalat mit Apfel. Die Sauce kannst du separat in einer warmen Saucière servieren.
Bereite Rotkabis und Sauce am Vortag zu. Wenn ein Gratin den Ofen belegt, plane Braten und Beilage so, dass sie nicht gleichzeitig denselben Platz oder dieselbe Temperatur beanspruchen.
Frag vor dem Menüplan nach Allergien und vegetarischen Vorlieben. Eine klar gekennzeichnete Alternative lässt sich oft mit denselben Beilagen servieren, ohne dass du ein zweites vollständiges Menü kochen musst.
Stelle Saucen und Beilagen separat auf den Tisch und beschrifte Zutaten, wenn sie nicht offensichtlich sind. So können Gäste selbst wählen und du musst beim Anrichten weniger erklären.
Verteile Aufgaben wie Getränke oder Vorspeise an eine weitere Person. Wenn der Hauptgang fertig ist, sollten Tisch und Serviergeschirr bereitstehen.

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Festtagsbraten für viele Gäste

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Ein geschmorter Rindsbraten mit Kartoffelstock und Rotkabis lässt sich gut vorbereiten; Rindsfilet im Teig ist eine frisch gebackene Alternative.
Mit Beilagen sind etwa 1,5 bis 2 kg roher Braten ohne Knochen ein Richtwert.
Ja, ein Schmorbraten kann mit Sauce gekühlt und am Festtag langsam wieder erhitzt werden.
Kartoffelstock, Rotkabis, glasierte Rüebli und Bohnen passen zu kräftiger Bratensauce.
Eine klare Rindsbouillon oder ein kleiner Nüsslisalat mit Apfel hält den Auftakt leicht.
Notiere Gar- und Ruhezeiten und ordne Gerichte so, dass sie nicht gleichzeitig denselben Ofenplatz benötigen.
Menüplan, Einkauf, Schmorbraten, Sauce, Rotkabis und viele Gemüsearbeiten lassen sich vorab erledigen.
Plane eine klar gekennzeichnete Alternative und serviere gemeinsame Beilagen und Saucen separat.