Ideen
Am Festtag soll der Duft von Rotwein und Bratensauce aus der Küche kommen, während du mit deinen Gästen am Tisch sitzt. Ein Schmorgericht kannst du am Vortag garen und am Anlass entspannt fertigstellen.

Für viele Gäste eignen sich Rindsvoressen, Schmorbraten und andere Gerichte aus dem Bräter, weil du sie am Vortag kochen kannst. Plane etwa 180 bis 250 g rohes Fleisch pro Person, kühle den fertigen Schmorbraten rasch und erhitze ihn vor dem Servieren vollständig.
| Gäste | Rohes Fleisch | Planung |
|---|---|---|
| 2 | 360 bis 500 g | 180 bis 250 g pro Person |
| 4 | 720 g bis 1 kg | 180 bis 250 g pro Person |
| 6 | 1,08 bis 1,5 kg | 180 bis 250 g pro Person |
| 8 | 1,44 bis 2 kg | 180 bis 250 g pro Person |
| 10 | 1,8 bis 2,5 kg | 180 bis 250 g pro Person |
| Gericht | Fleisch pro Person | Vorbereitung | Beilage |
|---|---|---|---|
| Rindsvoressen | 180 bis 220 g | am Vortag schmoren | Kartoffelstock oder Polenta |
| Rindsschulterbraten | 200 bis 250 g | am Vortag garen und in Sauce kühlen | Kartoffelgratin und Gemüse |
| Rindshaxen | 1 Stück pro Person, je nach Grösse | langsam schmoren | Risotto oder Polenta |
| Rinderragout | 180 bis 220 g | Sauce und Fleisch gemeinsam aufwärmen | Nudeln oder Kartoffeln |
Mengen sind Richtwerte für Erwachsene. Bei Vorspeise, mehreren Beilagen oder Kindern die Portionen anpassen.
| Zeitpunkt | Aufgabe | Kontrolle |
|---|---|---|
| Am Vortag | Schmoren, in flache Behälter füllen und rasch kühlen | Nach spätestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen |
| 3 Stunden vorher | Behälter aus dem Kühlschrank nehmen, Beilagen vorbereiten | Schmorgericht noch kalt halten |
| 1 bis 2 Stunden vorher | Fleisch und Sauce langsam erhitzen | Zwischendurch umrühren und Temperatur prüfen |
| Beim Servieren | Sauce abschmecken, Fleisch portionieren | Alles vollständig erhitzt auf den Tisch bringen |
Rindsvoressen, Schulterbraten und Ossobuco eignen sich, weil langes, sanftes Schmoren das Fleisch mürbe macht und die Sauce am nächsten Tag an Geschmack gewinnt. Das Gericht kann vorbereitet werden, während du für den Anlass nur noch erwärmst und eine frische Beilage zubereitest.
Wähle das Stück passend zur gewünschten Mahlzeit: Voressen lässt sich in einzelne Portionen schöpfen, ein Schulterbraten wird am Tisch tranchiert, und Ossobuco bringt eine Markknochen-Mitte auf den Teller. Die Gerichtetabelle ordnet passende Beilagen dazu.
Plane die Topfgrösse vor dem Einkauf. Fleisch soll beim Anbraten Platz haben und beim Schmoren teilweise in Flüssigkeit liegen. Für grosse Mengen sind zwei handliche Bräter einfacher zu kontrollieren als ein randvoller Topf.
Für einen Schmorhauptgang sind 180 bis 250 g rohes Fleisch pro erwachsene Person ein guter Planungsbereich. Die Mengentabelle rechnet diesen Richtwert für zwei bis zehn Gäste hoch.
Ein Braten mit Knochen liefert weniger essbares Fleisch als ein Stück ohne Knochen. Frag bei der Metzgerei nach dem erwarteten Anteil und nenne dazu die Zahl der Gäste und die Beilagen.
Bei Buffet, Vorspeise oder mehreren Gängen brauchst du weniger Hauptgang pro Person. Überlege vor dem Einkauf auch, ob du bewusst Reste möchtest, etwa für ein Znacht am Folgetag.
Verdopple die Zutaten nicht einfach in einem einzelnen Topf. Brate das Fleisch portionsweise an, damit die Stücke bräunen statt im eigenen Saft zu dünsten, und verteile die Charge bei Bedarf auf zwei Bräter.
Lass Platz zum Umrühren und fülle den Topf nicht randvoll. Das Fleisch soll teilweise von Flüssigkeit umgeben sein; so gart es zugedeckt gleichmässig und die Sauce lässt sich kontrollieren.
Bei einer grossen Runde lohnt sich eine Aufteilung in kleinere Behälter auch nach dem Garen. Sie lassen sich leichter bewegen, schneller abkühlen und am Serviertag gleichmässiger erwärmen.
Koche das Gericht am Vortag vollständig und kühle es zusammen mit der Sauce in flachen Behältern rasch ab. Stelle es spätestens innerhalb von zwei Stunden in den Kühlschrank und beschrifte die Behälter mit Datum.
Lege vom Servierzeitpunkt rückwärts fest, wann du Beilagen vorbereitest und den Tisch deckst. Der Countdown in der Tabelle bietet einen Ablauf; am Anlass selbst kannst du die Aufmerksamkeit auf Sauce, Beilage und Gäste richten.
Erhitze Fleisch und Sauce langsam und rühre zwischendurch um, damit am Topfboden nichts ansetzt. Vor dem Servieren muss das Gericht vollständig heiss sein; ergänze bei Bedarf etwas Bouillon, wenn die Sauce zu dick geworden ist.
Schmorstücke sind fertig, wenn sie sich leicht mit einer Gabel teilen lassen. Schulter, Ragout und Haxe brauchen je nach Zuschnitt und Topf unterschiedlich lang; die Gabelprobe ist verlässlicher als eine starre Zeitangabe.
Bei Rinderschulter, Ragout und Haxe soll die Flüssigkeit sanft simmern, nicht stark sprudelnd kochen. Für viele Rezepte liegt die Kerntemperatur am Ende bei 85 bis 90 °C, doch die Zartheit entscheidet mit.
Schmecke die Sauce am Schluss ab, weil sie beim Garen konzentriert. Frische Kräuter oder ein Spritzer Säure können schwere Aromen ausgleichen. Tranchiere einen Braten erst kurz vor dem Essen und halte ihn zugedeckt in der Sauce warm.

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Jeden Monat ziehen wir unter allen Abonnentinnen und Abonnenten ein Fleischpaket. Dazu melden wir uns, sobald das nächste Rind geteilt wird.
Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen
Rindsvoressen, Schulterbraten und Ossobuco lassen sich gut vorbereiten und in ihrer Sauce servieren.
Die Tabelle sieht für zehn Erwachsene je nach Beilagen eine passende Rohmenge vor.
Erhitze Fleisch und Sauce langsam, rühre um und serviere das Gericht erst, wenn es vollständig heiss ist.
Kartoffelstock oder Polenta nehmen die sämige Sauce gut auf; Nudeln sind eine unkomplizierte Alternative.
Eine Gabel sollte leicht in das Fleisch gleiten und es ohne grossen Widerstand teilen.
Brate die Stücke in kleinen Portionen an, damit sie Platz haben und die Oberfläche bräunen kann.
Ja. Kühle es in flachen Behältern mit Sauce rasch ab und lagere es abgedeckt im Kühlschrank.
Lass ihn zugedeckt in der Sauce und halte die Hitze niedrig, ohne das Gericht stark kochen zu lassen.