Rezept
Rindsvoressen wird langsam geschmort, bis sich die Würfel leicht mit der Gabel teilen lassen. Mit Rotwein, Rüebli und Rindsbouillon entsteht eine kräftige Sauce.

Für Rindsvoressen eignet sich durchzogenes Ragoutfleisch, etwa aus Schulter oder Stotzen. Brate die Würfel portionenweise an und schmorre sie zugedeckt bei 160 °C rund 2,5 bis 3 Stunden in Rotwein und Bouillon, bis sie weich sind. Dazu passen Polenta oder Kartoffelstock.
Portionen
4 Personen
Vorbereitung
35 Min.
Zubereitung
3 Std.
Fleisch trocken tupfen
Rindsvoressen mit Haushaltspapier trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Fleisch portionenweise anbraten
Bratbutter in einem schweren Schmortopf stark erhitzen. Fleisch in mehreren Portionen rundum je 3 bis 4 Minuten kräftig anbraten und auf einen Teller geben.

Gemüse und Tomatenpüree rösten
Zwiebel und Rüebli im selben Topf 5 Minuten andünsten. Tomatenpüree 1 Minute mitrösten, Mehl darüberstäuben und unter Rühren kurz anschwitzen.

Mit Wein und Bouillon schmoren
Mit Rotwein ablöschen und 2 Minuten einkochen lassen. Bouillon, Lorbeer, Thymian und Fleisch beigeben, aufkochen, zudecken und im Ofen 2,5 bis 3 Stunden schmoren, bis das Fleisch gabelzart ist.

Sauce abschmecken und servieren
Lorbeer und Thymian entfernen und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rindsvoressen mit gehacktem Peterli bestreuen und mit Kartoffelstock, Polenta oder Nudeln servieren.

| Zeitpunkt | Aufgabe | Hinweis |
|---|---|---|
| Am Vortag | Voressen vollständig schmoren | In flachen Behältern mit Sauce rasch kühlen |
| 3 Stunden vorher | Kühlschrankbehälter aus dem Kühlschrank nehmen | Zugedeckt langsam erwärmen |
| 30 Minuten vorher | Beilage kochen und Sauce prüfen | Bei Bedarf mit Bouillon lockern |
| Beim Servieren | Fleisch und Sauce zusammen anrichten | Heiss servieren, Reste rasch kühlen |
| Problem | Mögliche Ursache | So rettest du es |
|---|---|---|
| Fleisch ist noch zäh | Zu kurze Schmorzeit | Zugedeckt weitere 20 Minuten garen |
| Sauce ist zu dünn | Zu viel Flüssigkeit | Fleisch herausnehmen und Sauce offen einkochen |
| Sauce ist zu salzig | Zu stark reduziert oder früh gesalzen | Mit ungesalzener Bouillon verdünnen |
| Fleisch trocknet aus | Topf kocht stark oder ist nicht zugedeckt | Hitze senken und etwas Bouillon zugeben |
| Mahlzeit | Rohes Fleisch pro Person | Für 4 Personen |
|---|---|---|
| Hauptgang mit Beilage | 180 bis 220 g | 720 bis 880 g |
| Grosszügige Portion | 250 g | 1 kg |
Bei Kindern, Vorspeise oder mehreren Gängen die Menge anpassen.
| Ofentemperatur | Zeit als Richtwert | Garprobe |
|---|---|---|
| 160 °C Ober-/Unterhitze | 2,5 bis 3 Stunden | Würfel lassen sich leicht mit der Gabel teilen |
| 150 °C Ober-/Unterhitze | Etwa 3 bis 3,5 Stunden | Sauce leise köcheln lassen |
Topf und Fleischwürfel sollen zugedeckt in der Flüssigkeit schmoren. Die Gabelprobe entscheidet, nicht allein die Uhr.
Für Voressen eignen sich durchzogene Stücke aus Schulter oder Stotzen. Das Bindegewebe wird beim Schmoren weich und gibt der Sauce Körper; magere Kurzbratstücke passen nicht.
Etwa 800 g bis 1 kg reichen für vier Personen mit Kartoffelstock oder Polenta. Lass das Fleisch in gleichmässige Würfel schneiden.
Tupfe die Würfel trocken und brate sie portionsweise an, damit die Pfanne heiss bleibt. Nimm jede gebräunte Portion heraus, bevor du die nächste anbrätst.
Bei 160 °C im Ofen braucht Rindsvoressen meist 2,5 bis 3 Stunden. Auf dem Herd ebenfalls zugedeckt und bei kleiner Hitze schmoren lassen.
Würfel von etwa 3 cm garen gleichmässig. Halte die Flüssigkeit unter dem Siedepunkt und ergänze bei Bedarf heisse Bouillon.
Teste einen Würfel mit der Gabel. Ist er noch fest, weitere 20 Minuten schmoren und erneut prüfen, statt die Hitze stark zu erhöhen.
Brate die Würfel in einer breiten Pfanne oder im Schmortopf an, damit sie nebeneinander Farbe bekommen. Im selben ofenfesten Topf kannst du zugedeckt weitergaren.
Im Ofen verteilt sich die Wärme rund um den Topf. Auf dem Herd gelegentlich am Boden entlangrühren und die Hitze so einstellen, dass nur einzelne Blasen aufsteigen.
Prüfe während des Garens, ob genügend Flüssigkeit vorhanden ist und nichts am Boden ansetzt. Ein schwerer Topf spart Umfüllen.
Mehl bindet die Sauce leicht, wenn du es nach dem Andünsten über das Gemüse stäubst. Koche eine zu dünne Sauce ohne Fleisch offen ein.
Eine zu dicke Sauce mit wenig Bouillon lockern. Wenn Klümpchen entstehen, streiche sie durch ein Sieb.
Reste rasch abkühlen, abgedeckt kühlen und vor dem Essen gründlich erhitzen. Kartoffelstock und Nudeln lieber frisch zubereiten.
Rindsvoressen lässt sich gut am Vortag zubereiten. Fülle Fleisch und Sauce nach dem Schmoren in flache Behälter und kühle sie rasch ab.
Erwärme es am nächsten Tag zugedeckt bei kleiner Hitze. Bouillon lockert die Sauce, falls sie im Kühlschrank stark geliert ist.
Bereite Kartoffelstock, Polenta oder Nudeln frisch zu, während das Voressen warm wird. So bleibt die Beilage in ihrer besten Konsistenz.
Durchzogenes Fleisch, gleichmässige Würfel und portionsweises Anbraten legen die Grundlage für zartes Voressen. Eine überfüllte Pfanne lässt das Fleisch dünsten.
Schmore zugedeckt und sanft, bis sich die Würfel mit einer Gabel teilen lassen. Wenn sie noch zäh sind, gib ihnen mehr Zeit statt stärkerer Hitze.
Schmecke die Sauce erst gegen Ende ab. Ungesalzene Bouillon gleicht zu kräftigen Geschmack aus; eine zu dünne Sauce kannst du ohne Fleisch reduzieren.

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Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen
Durchzogene Ragoutwürfel aus Schulter oder Stotzen werden beim langen Schmoren zart.
Rechne für einen Hauptgang mit etwa 180 bis 220 g rohem Fleisch pro Person.
Bei 160 °C im Ofen etwa 2,5 bis 3 Stunden. Die Gabelprobe zeigt, ob es weich ist.
Ja. Ersetze den Rotwein durch zusätzliche Rindsbouillon und würze die Sauce zum Schluss sorgfältig.
Kartoffelstock, Polenta, Nudeln oder Kartoffeln passen gut zur kräftigen Sauce.
Ja. Rasch abkühlen, portionsweise luftdicht einfrieren und im Kühlschrank auftauen.
Zugedeckt langsam in der Sauce erwärmen und bei Bedarf etwas Bouillon zugeben.
Meist braucht es mehr Schmorzeit. Zugedeckt weitere 20 Minuten garen und erneut mit der Gabel prüfen.