Rezept
Die vegetarische Antwort auf Rindstatar: fein gewürfelte, geröstete Randen in einer Balsamico-Mayonnaise mit gerösteten Walnüssen und Ziegenkäse.

Randen im Ofen bei 200 °C 60 bis 75 Minuten weich rösten, schälen und in 4 mm Würfel schneiden. Mit einer Mayonnaise aus Balsamico, Eigelb und Öl mischen, mit gerösteten Walnüssen, Schalotte und Peterli abschmecken und mit Ziegenkäse und Rucola anrichten.
Portionen
4 Personen als Vorspeise
Vorbereitung
plus Rösten
Zubereitung
1 Std. 15 Min.
Randen rösten
Randen waschen, nicht schälen, in Alufolie wickeln und auf einem Blech bei 200 °C 60 bis 75 Minuten rösten, bis ein Messer ohne Widerstand ins Zentrum gleitet. Aus dem Ofen nehmen und noch warm schälen.

Balsamico-Mayonnaise rühren
Eigelb und Senf verquirlen, das Öl in feinem Strahl einrühren, bis eine glatte Mayonnaise entsteht. Balsamico, Salz und Pfeffer einarbeiten und abschmecken. Die Sauce soll dunkel und säuerlich sein.

Randen würfeln und mischen
Die geschälten, lauwarmen Randen in 4 mm Würfel schneiden. Mit der Mayonnaise, Schalotte, Walnüssen und Peterli vorsichtig mischen. Die Randen färben alles pink, das ist gewollt.

Mit Ziegenkäse anrichten
Das Tatar auf Tellern anrichten, mit zerbröckeltem Ziegenkäse, Rucola und einem Balsamico-Tupfen garnieren. Lauwarm oder kalt servieren.

| Methode | Zeit | Ergebnis |
|---|---|---|
| Ofen rösten | 60–75 Min | süss, erdig, intensiv, die beste Methode |
| Sous-vide garen | 90 Min bei 85 °C | gleichmässig, vakuumiert |
| Kochen | 45 Min | wässriger, weniger Geschmack |
| Variante | Unterschied | Beilage |
|---|---|---|
| Mit Linsen | schwarze Beluga-Linsen statt Ziegenkäse | vegan, proteinreich |
| Mit Pilzen | geröstete Champignons in den Würfeln | umami-stärker |
| Mit Quinoa | gekochter Quinoa untermischt | sättigender, als Hauptgericht |
| Mit Räuchertofu | anstelle von Ziegenkäse | vegane Version |
Randen haben von Natur aus eine erdige, leicht süsse Mineralität, die rohem Fleisch erstaunlich nahe kommt. Geröstet entwickeln sie zusätzlich tiefe Röstaromen.
Die Balsamico-Mayonnaise liefert die Fett- und Säurekomponente, die sonst das Eigelb und die Sauce Worcestershire in einem Fleisch-Tatar übernehmen.
Rösten konzentriert die Süsse und entzieht Wasser, die Würfel bleiben bissfest. Gekochte Randen werden wässrig und verlieren ihr Aroma im Wasser.
Das Rösten in Alufolie verhindert ein Austrocknen. Die Schale schützt und lässt sich nachher leicht abziehen.
Randen-Tatar ist die perfekte vegetarische Alternative auf einem Apéro-Tisch, an dem auch Fleisch-Tatar serviert wird. Es sieht fast identisch aus und schmeckt ebenso kräftig.
Auch Fleischesser greifen zu, weil die Kombination aus süssen Randen, scharfer Schalotte und nussigen Walnüssen eigenständig gut ist.
Klassisch: geröstetes dunkles Brot oder Walnussbrot. Dazu ein Glas Pinot Noir oder ein leichter Schaumwein.
Als Hauptgericht funktioniert es auf einem Bett aus Puy-Linsen oder Quinoa. Als Apéro-Häppchen genügt es auf einem Blini oder Cracker.

Rindstatar klassisch
Fein gehackte Filetspitze, Schalotten, Kapern und Senf: das klassische Rindstatar lebt von bestem Fleisch und ruhiger…

Trüffeltatar
Das eleganteste Tatar überhaupt: fein geschnittenes Rindsfilet unter einer Trüffelmayonnaise, gehobeltem Trüffel und…

Rindstatar Smörrebröd
Die dänische Art, Tatar zu essen: auf handfestem Roggenbrot mit Remoulade, geriebenem Meerrettich und Radieschen,…

Rind teilen
CHF 199.00
Jeden Monat ziehen wir unter allen Abonnentinnen und Abonnenten ein Fleischpaket. Dazu melden wir uns, sobald das nächste Rind geteilt wird.
Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen
Ja, rohe, geriebene oder fein gewürfelte Randen funktionieren, sind aber erdiger und weniger süss. Geröstet schmecken sie runder.
Zugedeckt im Kühlschrank bis zu 24 Stunden. Die Farbe wird mit der Zeit intensiver, das ist normal.
Ja, die Randen färben die Sauce und die Hände pink. Handschuhe beim Schneiden sind hilfreich.
Milder, cremiger Chèvre oder ein junger Feta. Sehr reifer Ziegenkäse wird zu dominant.