Rezept
Die dickste der thailändischen Currys: Panang mit Rindfleisch, Erdnüssen und Kaffirlimette ist cremiger und milder als das rote Curry und geht in 25 Minuten.

Für Panang Curry 200 ml Kokoscreme 3 bis 4 Minuten einkochen, bis das Öl austritt, 3 EL Panang-Currypaste 2 Minuten anrösten, 400 ml Kokosmilch zugeben. 400 g Rindshuft- oder Filetstreifen 3 bis 4 Minuten darin sieden (62 bis 68 °C für leicht rosa, sonst 4 bis 5 Minuten), mit 2 EL Fischsauce, 1 EL Palmzucker und 6 zerrissenen Kaffirlimettenblättern abschmecken und mit Erdnüssen und Reis servieren.
Portionen
4 Personen
Vorbereitung
15 Min.
Zubereitung
15 Min.
Kokoscreme aufbrechen
Die 200 ml Kokoscreme mit 1 EL Öl in einem Wok oder grossen Topf bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten einkochen, bis sie trennt und das Öl an der Oberfläche glänzt. Dieser Schritt entfaltet das Aroma.

Paste anrösten
3 EL Panang-Paste in die Creme geben und 2 Minuten anrösten, bis sie dunkler wird und intensiv duftet. Die Paste muss anrösten, nicht nur einrühren: sonst schmeckt das Curry flach.

Kokosmilch zugeben
Die 400 ml Kokosmilch einrühren, aufkochen und 2 Minuten sieden lassen. Die Sauce soll jetzt dick und glänzend sein, nicht wässrig.

Rind kurz sieden
Die Rindstreifen in die siedende Sauce geben und bei 90 bis 95 °C 3 bis 4 Minuten ziehen lassen, bis sie gerade durch sind (62 bis 68 °C für zartrosa). Dünne Streifen garen schnell, längeres Kochen macht sie zäh.

Abschmecken
Fischsauce, Palmzucker und die Hälfte der Kaffirlimettenstreifen einrühren und abschmecken: Panang schmeckt süss-salzig-nussig, deutlich milder als rotes Curry.

Mit Erdnüssen servieren
Auf Teller mit Jasminreis geben, mit den restlichen Kaffirlimettenstreifen, Erdnüssen, Peperoniringen und Basilikum bestreuen und einen Löffel Kokoscreme obenauf geben.

| Paste | Menge pro Dose Kokosmilch | Schärfe |
|---|---|---|
| Panang-Paste | 3 EL | mild bis mittel, nussig |
| Rote Currypaste | 3 bis 4 EL | deutlich schärfer |
| Gelbe Currypaste | 3 bis 4 EL | mild, indisch geprägt |
Im Asialaden stehen Dosen von Mae Ploy oder Aroy-D: die Qualität ist gut, und 1 Dose ergibt etwa 2 Currys.
| Stück | Garzeit | Hinweis |
|---|---|---|
| Huft oder Nuss, in Streifen | 3 bis 4 Min | der Klassiker, zart und schnell |
| Filet | 2 bis 3 Min | edler, aber teurer |
| Hals oder Brust, in Würfeln | 1,5 bis 2 h | wird ein Schmorcurry, anders aber gut |
Panang ist das dickste der thailändischen Currys: weniger Flüssigkeit, mehr Erdnuss und mildere Schärfe. Es ist näher an einer Sauce als an einer Suppe und nappiert das Fleisch statt es zu übergiessen.
Die Paste ist von Malaysia beeinflusst: sie enthält Erdnüsse und oft geröstete Gewürze, die das Curry satter und nussiger machen als das rote.
Der erste Schritt in jedem guten Thai-Curry: die dicke Kokoscreme wird so lange gekocht, bis das Kokosöl austritt. In diesem Öl wird die Currypaste dann wirklich angeröstet.
Rührt man die Paste nur in die Kokosmilch, bleibt sie geschmacklich flach: erst im heissen Öl entfalten die gerösteten Gewürze ihr volles Aroma.
Ja, aus roten getrockneten Chilis, Zitronengras, Galgant, Kaffirlimette, Korianderwurzel, Schalotten, Knoblauch, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Erdnüssen und Shrimps-Paste im Mörser oder Mixer.
Es lohnt sich für eine grössere Menge, aber die gekauften Pasten sind gut: wer Zeit sparen will, fährt mit Mae Ploy genauso gut.
Panang-Paste, Kokosmilch, Fischsauce, Palmzucker, Kaffirlimettenblätter und Thaibasilikum stehen alle im Asialaden. In der Schweiz in Yipin, Lian Hua oder online bestellbar.
Kaffirlimettenblätter halten eingefroren Monate: eine grössere Packung kaufen und portionsweise verwenden.
Panang ist das mildeste der roten Currys: die Paste enthält Erdnüsse und Zucker, die die Schärfe abfedern. Für Kinder und sensible Esser ist es die beste Curry-Wahl.
Mehr Schärfe gibt es über eine zusätzliche rote Peperoni oder einen Teelöffel mehr Paste, nicht über Chiliflocken.

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Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen
62 bis 68 °C für zartrosa bei dünnen Streifen. Bei 3 bis 4 Minuten in der siedenden Sauce ist das erreicht; wer es durch will, gibt 5 Minuten.
Nein, es ist das mildeste rote Curry Thailands: Erdnüsse und Zucker in der Paste federn die Schärfe ab. Kinder vertragen es meist gut.
Ja: Pouletschenkel- oder Bruststreifen, 4 bis 5 Minuten bei 74 °C Kerntemperatur. Die Sauce bleibt identisch.
Zu viel Kokosmilch oder zu kurze Siedezeit. Die Sauce soll dick sein: notfalls 3 bis 4 Minuten offen einkochen, bis sie das Fleisch nappiert.
Asialaden, frisch oder tiefgefroren. TK-Blätter sind aromatisch fast gleichwertig und halten ein Jahr.