Rezept
Die knusprige Tessiner Grillschnecke auf warmem Brotsalat mit Gurke, Tomate, Oliven und cremigem Schafskäse: Toskana trifft Tessin.

Brot bei 150 °C etwa 15 Minuten goldgelb rösten und mit Gurke, Tomaten, Endivie, Oliven, Peterli und Schafskäse in einer Zitronen-Honig-Vinaigrette mischen. Die Luganighette in der Pfanne oder auf dem Grill 4 bis 5 Minuten pro Seite braten, warm aufschneiden und auf dem Brotsalat verteilen.
Portionen
4 Personen
Vorbereitung
20 Min.
Zubereitung
15 Min.
Brot rösten
250 g Brot in mundgerechte Stücke schneiden und auf einem Blech bei 150 °C im Backofen etwa 15 Minuten goldgelb und knusprig rösten. Nicht zu dunkel werden lassen, sonst schmeckt es bitter.

Gemüse und Schafskäse rüsten
Gurke schälen, entkernen und klein schneiden. 3 Tomaten würfeln, 150 g Schafskäse in Stücke zerteilen, Peterliblätter von den Stielen zupfen und grob hacken, 1 Endiviensalat in mundgerechte Stücke aufteilen.

Vinaigrette und Salat mischen
3 EL Zitronensaft mit 1 TL Honig, Salz, Pfeffer und 4 EL Olivenöl verrühren. 80 g Oliven zugeben. Das geröstete Brot mit allen Zutaten in einer grossen Schüssel mischen, damit es den Dressing aufsaugt.

Luganighette braten
Die Würste in 1 EL Öl in einer Bratpfanne oder auf dem Grill 4 bis 5 Minuten pro Seite braten, bis sie rundherum gebräunt und gar sind. Nicht einstechen, damit der Saft drin bleibt.

Aufschneiden und servieren
Die Luganighette warm in 1 bis 2 cm dicke Scheiben schneiden und auf dem Brotsalat verteilen. Sofort servieren, solange die Wurst heiss und das Brot knusprig ist.

| Wurst | Form | Verwendung |
|---|---|---|
| Luganighetta | dünne Schnecke, spiralförmig | Grillieren, Salate, Apéro |
| Luganighe | kurz, dick, grob | Braten, Schmoren, Saucen |
| Alternative | jede hausgemachte Schweinswurst | funktioniert im Salat gleich gut |
Aufgepasst beim Einkauf: Luganighetta und Luganighe sind nicht dasselbe. Für den Brotsalat eignen sich beide, die Schnecke gibt die schönere Form.
| Brot | Röstung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Bürli, 1–2 Tage alt | 150 °C / 15 Min. | knusprig, der Klassiker |
| Baguette, alt | 150 °C / 12 Min. | etwas feiner |
| Pita oder Fladen | 150 °C / 8 Min. | dünner, knuspriger |
Brotsalat ist die italienische Panzanella: geröstetes oder altbackenes Brot wird mit frischem Gemüse, Vinaigrette und oft Käse gemischt, sodass das Brot den Dressing und die Säfte aufsaugt.
In dieser Variante kommt die warm geschnittene Luganighetta obenauf und macht aus dem Salat ein vollwertiges Hauptgericht.
Altes Brot saugt den Dressing auf, ohne matschig zu werden. Frisches Brot zerfällt und wird weich statt knusprig.
Bei 150 °C rösten, nicht bei hoher Hitze: das Brot soll goldgelb und trocken werden, nicht braun und bitter.
Gemüse und Dressing lassen sich 1 bis 2 Stunden vorher bereitstellen, das Brot erst kurz vor dem Servieren untermischen, sonst wird es weich.
Die Würste immer erst direkt vor dem Servieren braten und warm schneiden. Kalte Wurst auf dem Salat schmeckt deutlich weniger.
Mozzarella, Ziegenkäse oder geriebener Parmesan funktionieren genauso. Der Schafskäse bringt die salzige, cremige Komponente, die die saure Vinaigrette und die würzige Wurst verbindet.
Für eine leichtere Variante Käse weglassen und mehr Oliven und Peterli nehmen.

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Luganighette sind die dünnen, spiralförmigen Tessiner Grillschnecken. Luganighe sind die kurzen, dicken, groben Bratwürste derselben Familie.
Nicht zwingend, aber altbackenes Brot saugt den Dressing besser auf, ohne matschig zu werden. Frisches Brot kurz antrocknen lassen oder rösten.
Ja, aber warm sind sie deutlich besser: der Kontrast zwischen heisser Wurst und kaltem Salat macht das Gericht.
Ein gekühlter, trockener Weisswein wie Merlot bianco oder Gutedel passt gut. Auch ein leichtes Bier oder Apfelmost funktioniert.