Rezept
Weiche Hefeteig-Brötchen aus dem eigenen Ofen, dazu knusprig gebratene Schalotten, Essiggurke und ein perfekt gezogenes Würstchen: der Hot Dog, den man nie mehr kaufen will.

Für hausgemachte Hot Dogs einen Hefeteig aus 250 ml Wasser-Milch-Mischung, 20 g Zucker, 1/2 Würfel Hefe, 500 g Mehl, 50 g Butter und Salz 10 Minuten kneten und 60 Minuten gehen lassen. In 8 Stücke teilen, zu 15 cm langen Brötchen formen, zweimal ruhen lassen und bei 200 °C 18 bis 20 Minuten backen. Schalotten mit Maizena knusprig braten, Würstchen 8 Minuten im Sud ziehen und die Brötchen mit Senf, Ketchup, Gurke und Schalotten füllen.
Portionen
8 Hot Dogs
Vorbereitung
plus 90 Minuten Geh- und Ruhezeit
Zubereitung
30 Min.
Hefeteig ansetzen und gehen lassen
50 g Butter schmelzen und auskühlen lassen. 150 ml Wasser, 100 ml Milch, 20 g Zucker und 1/2 Würfel Hefe verrühren, die Hälfte des verquirlten Eis und die Butter zugeben. Mit 500 g Mehl und 1,5 TL Salz 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten und zugedeckt 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt.

Brötchen formen und ruhen lassen
Den Teig in 8 gleich grosse Stücke von je etwa 115 g teilen, zu Kugeln formen und 10 Minuten ruhen lassen. Jede Kugel zu einem etwa 15 cm langen, gleichmässigen Stängeli rollen und mit Abstand auf ein Blech mit Backpapier legen. Zugedeckt weitere 20 Minuten gehen lassen.

Brötchen backen
Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das restliche verquirlte Ei mit 2 EL Rahm verrühren und die Brötchen damit bestreichen. Auf der mittleren Rille 18 bis 20 Minuten goldbraun backen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Schalotten braten und Würstchen ziehen
Die 4 Schalotten in feine Streifen schneiden, mit 1 EL Maizena mischen und in 3 EL heisser Bratbutter in 4 bis 6 Minuten goldbraun und knusprig braten, dann auf Küchenpapier abtropfen. Wasser aufkochen, auf 80 °C abkühlen lassen und die 8 Würstchen 8 Minuten ziehen lassen.

Hot Dogs füllen
Die Brötchen der Länge nach tief einschneiden, ohne ganz durchzuschneiden. Innen mit Senf und Ketchup bestreichen, je ein heisses Würstchen einlegen, mit Gurkenscheiben, Röstschalotten und Schnittlauchröllchen belegen und sofort servieren.

| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Teig geht nicht auf | Hefe zu alt oder Flüssigkeit zu heiss | Flüssigkeit maximal 37 °C, frische Hefe verwenden |
| Brötchen sind kompakt | zu kurz gegangen | erste Gehzeit auf 90 Minuten verlängern |
| Brötchen reissen beim Füllen | zu wenig Feuchtigkeit im Teig | genau abwiegen, Teig soll weich und leicht klebrig sein |
| Kruste zu blass | keine Glasur | mit Ei-Rahm-Mischung bestreichen |
| Stil | Belag | Charakter |
|---|---|---|
| Schweizer Stil | Senf, Ketchup, Röstschalotten, Gurke, Schnittlauch | wie im Rezept, der Klassiker |
| Dänisch | Remoulade, Röstzwiebeln, Gurkenscheiben | cremiger, süsser |
| New York | Zwiebelsauce, Sauerkraut, brauner Senf | warm und herzhaft |
| Loaded | Käsesauce, Jalapeños, Speckwürfel | deftig, für Erwachsene |
Gekaufte Hot-Dog-Buns sind oft pappig oder zu süss. Der eigene Hefeteig ergibt ein feinporiges, weiches Brötchen mit echter Kruste, das die Wurst trägt und beim Beissen zurückfedert statt zu zerfallen.
Der Unterschied liegt in der Rezeptur: 500 g Mehl auf 250 ml Flüssigkeit und 50 g Butter ergeben einen Teig, der weich bleibt, aber genug Struktur hat, um 15 cm lange Stängeli zu halten.
Die erste Gehzeit von 60 Minuten lässt die Hefe arbeiten und den Teig elastisch machen, die zweite von 20 Minuten nach dem Formen macht die Brötchen locker statt kompakt.
Wen es eilig hat: die erste Gehzeit lässt sich auf 30 Minuten bei sehr warmer Stelle kürzen, die Brötchen werden aber dichter. Nie die zweite Ruhephase nach dem Formen streichen.
Vollständig ausgekühlte Brötchen in einen Gefrierbeutel geben und bis zu 3 Monate einfrieren. Auftauen und 5 Minuten bei 180 °C im Ofen aufbacken, sie schmecken wie frisch.
Tipp: nur so viele Brötchen füllen, wie gebraucht werden, der Rest eingefroren. Einmal gefüllt, lassen sie sich nicht mehr aufbewahren.
Klassisch sind Wienerli oder Frankfurter, sie ziehen im 80 °C Sud in 8 Minuten auf. Wer es kräftiger mag, greift zu Cervelat oder einer feinen Bratwurst, beide können auch 3 bis 4 Minuten auf dem Grill geröstet werden.
Wichtig ist die Grösse: das Würstchen sollte in etwa so lang sein wie das Brötchen, rund 15 cm, und darf darin nicht verschwinden.
Ja, mit dem Knethaken bei mittlerer Stufe 8 bis 10 Minuten. Der Teig ist fertig, wenn er sich glatt vom Schüsselrand löst und beim Dehnen nicht sofort reisst.
Zu viel Kneten oder zu warme Zutaten (über 37 °C) schaden der Hefe: die Temperatur der Flüssigkeit mit dem Finger prüfen, sie soll lauwarm sein.

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Jeden Monat ziehen wir unter allen Abonnentinnen und Abonnenten ein Fleischpaket. Dazu melden wir uns, sobald das nächste Rind geteilt wird.
Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen
Ja, 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) ersetzt einen halben Würfel frische Hefe. Direkt unter das Mehl mischen, keine Vorrührzeit nötig.
Meist zu kurze Gehzeit oder zu wenig Flüssigkeit. Der Teig muss sich nach 60 Minuten verdoppelt haben und soll leicht klebrig bleiben, sonst werden die Brötchen trocken.
Die Maizena macht die Schalotten erst richtig knusprig. Ohne sie funktionieren sie zwar, werden aber weicher.
Nach dem Ziehen im 80 °C Sud stehen lassen, sie bleiben 30 bis 45 Minuten warm. Für längere Zeiten in Chafing Dish oder Thermoskanne umfüllen.
Ja, nach dem ersten Gehen zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag 30 Minuten temperieren, formen und wie beschrieben weiterarbeiten.