Ideen
An Weihnachten zieht der Duft von Bouillon oder heissem Öl durch die Stube, die Grosseltern sitzen neben den Kindern und alle greifen nach ihren Lieblingsbeilagen. Eine gute Auswahl macht das Fondue festlich, ohne den Tisch zu überladen.

Zu Fondue Bourguignonne passen Kartoffeln, Brot, knackige Salate, eingelegtes Gemüse und mehrere Saucen. Fondue Chinoise ergänzt du zusätzlich mit Gemüse zum Garen in der Bouillon; plane pro Person etwa 150 bis 200 g Fleisch und zwei bis drei Beilagen.
| Richtung | Ideen | Passt besonders zu |
|---|---|---|
| Sättigend | Brot, Baguette, Salzkartoffeln, Reis | Chinoise und Bourguignonne |
| Knusprig | Pommes frites, Kroketten, Rösti | Vor allem Bourguignonne |
| Frisch | Nüsslisalat, Blattsalat, Gurkensalat | Beiden Varianten |
| Säuerlich | Cornichons, Silberzwiebeln, Maiskölbchen | Fettreichen Saucen und frittiertem Fleisch |
| Zum Garen | Broccoli, Rüebli, Blumenkohl, Pilze | Chinoise-Bouillon |
Für eine übersichtliche Tafel reichen zwei sättigende Beilagen, ein frischer Salat und eingelegtes Gemüse.
| Beilage | Richtwert | Hinweis |
|---|---|---|
| Fleisch | 150 bis 200 g | Bis 250 g bei wenigen weiteren Speisen |
| Kartoffeln oder Pommes | 150 bis 200 g | Rohgewicht, zusätzlich zum Fleisch |
| Brot | 50 bis 80 g | Je nach Kartoffelmenge |
| Salat und Gemüse | 150 bis 200 g | Zusammen gerechnet |
| Saucen | 80 bis 120 g | Zwei bis drei Sorten genügen |
Zu Fondue Chinoise und Bourguignonne passen eine sättigende Beilage, etwas Frisches und ein säuerlicher Akzent. Kartoffeln oder Brot geben Substanz; Nüsslisalat, Cornichons und Silberzwiebeln bringen Leichtigkeit und Biss.
Bei Bourguignonne passen Pommes frites, Kroketten oder Kartoffelgratin zu den gebratenen Fleischwürfeln. Zu Chinoise kannst du Gemüse in der Bouillon garen und dazu Reis oder Salzkartoffeln servieren.
Wähle lieber eine übersichtliche Kombination als viele Schalen. Die Tabelle ordnet Klassiker, frische Beilagen und Gemüse nach Fondueart; die Mengenübersicht hilft beim Planen.
Broccoli, Rüebli, Blumenkohl, Lauch und Pilze lassen sich in kleinen Stücken in der Bouillon garen. Schneide sie mundgerecht, damit sie auf die Gabel passen und rasch weich werden.
Blanchiere festes Gemüse wie Rüebli oder Blumenkohl kurz vor, wenn es sonst lange im Topf bräuchte. Weichere Sorten und Pilze kannst du direkt in den Sud geben.
Serviere rohes Gemüse auf einer eigenen Platte und verwende dafür eine separate Zange. So bleiben Salat, Sauce und fertig gegarte Speisen von rohem Fleisch getrennt.
Als Richtwert rechnest du mit 150 bis 200 g Fleisch pro Person, dazu kommen Kartoffeln oder Brot, Salat und Saucen. Die Tabelle nennt Mengen für die einzelnen Beilagen und hilft, die Auswahl an die Runde anzupassen.
Mit mehreren Beilagen genügt oft die kleinere Fleischportion; wenn kaum etwas anderes auf dem Tisch steht, kannst du mehr einplanen. Für Kinder die Menge nach Appetit und Menü anpassen.
Stelle zuerst eine kleine Auswahl auf den Tisch und fülle nach Bedarf auf. So bleiben Kartoffeln warm, Salate knackig und Saucen gekühlt.
Für Chinoise kannst du Reis, eine Schale Salzkartoffeln, Nüsslisalat und eingelegte Cornichons kombinieren. Für Bourguignonne passen knusprige Pommes frites, ein grüner Salat und eine kräftige Knoblauch- oder Currysauce.
Zwei bis drei Saucen reichen meist, wenn sie unterschiedliche Richtungen abdecken: eine Kräutersauce, eine würzige Variante und etwas Mildes. Cornichons oder Silberzwiebeln sorgen für einen säuerlichen Kontrast.
Platziere die Beilagen ausserhalb der unmittelbaren Rechaud-Zone und ordne Sauce und Servierlöffel zusammen an. Das macht den Tisch leichter zugänglich, ohne dass Schalen zwischen rohen Fleischplatten stehen.
Saucen, Dressing, Kartoffelsalat und eingelegtes Gemüse lassen sich am Vortag zubereiten. Wasche Salat und lagere ihn trocken und getrennt vom Dressing, damit die Blätter knackig bleiben.
Koche Salzkartoffeln vor, wenn das Rezept es erlaubt; Pommes frites und Kroketten gelingen knuspriger, wenn du sie kurz vor dem Essen zubereitest.
Richte rohes Fleisch erst kurz vor dem Essen auf einer eigenen Platte an und bewahre den Nachschub gekühlt auf. Bereite eine Ablage für benutzte Teller und Fonduegabeln vor, damit rohe und fertige Speisen getrennt bleiben.

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Salzkartoffeln, Reis, Brot, Nüsslisalat und eingelegte Cornichons ergänzen Fleisch und Bouillon.
Pommes frites oder Kroketten, grüner Salat und Silberzwiebeln passen zu gebratenen Fleischwürfeln.
Mit Beilagen sind 150 bis 200 g ein praktischer Richtwert; die Tabelle zeigt weitere Mengen zur Planung.
Broccoli, Rüebli, Blumenkohl, Lauch und Pilze lassen sich mundgerecht schneiden und im Sud garen.
Pommes frites und Kroketten bringen Knusprigkeit; Kartoffelsalat oder Rösti lassen sich gut vorbereiten.
Nutze separate Platten und Zangen für rohes Fleisch, Salat und gegarte Speisen.
Zwei oder drei Geschmacksrichtungen reichen meist, zum Beispiel Kräuter, Curry und Knoblauch.
Kartoffelsalat, Saucen, Dressing und eingelegtes Gemüse lassen sich vorab zubereiten; frischen Salat erst kurz vor dem Essen anrichten.