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Rezept

Satay-Spiesse vom Rind

Dünn geschnitten, in Kurkuma und Zitronengras mariniert und über hoher Hitze gegrillt: Satay-Spiesse sind das Streetfood Südostasiens, zu Hause mit einer cremigen Erdnuss-Sauce perfekt nachzumachen.

Gegrillte Rindfleisch-Satay-Spiesse mit Erdnuss-Sauce und Limette
  1. Grillieren2–3 Min/Seite
  2. Marinierenmind. 2 h
Die dünnen Streifen brauchen nur wenige Minuten über starker Hitze.

Kurz erklärt

Für Satay-Spiesse 600 g Rindshuft oder Flank in 5 mm dünne, 10 cm lange Streifen schneiden und mindestens 2 Stunden in einer Marinade aus Zitronengras, Kurkuma, Sojasauce und Palmzucker ziehen lassen. Auf Holzspiesschen ziehen, über starker Hitze 2 bis 3 Minuten pro Seite grillen und mit Erdnuss-Sauce servieren.

  • Das beste Fleisch für Satay
  • Grill oder Pfanne

Portionen

4 Personen

Vorbereitung

plus Marinieren

Zubereitung

15 Min.

Zutaten

  • 600 gRindshuft oder Flank Steak
  • 20Holzspiesschen, 30 Minuten in Wasser eingeweicht
  • 2 StangenZitronengras, fein gehackt
  • 3Schalotten, gehackt
  • 3Knoblauchzehen
  • 20 gIngwer, gerieben
  • 1 TLgemahlener Kurkuma
  • 1 TLgemahlener Koriander
  • 2 ELSojasauce
  • 1 ELFischsauce
  • 2 ELPalmzucker oder brauner Zucker
  • 2 ELErdnussöl oder Sonnenblumenöl
  • 150 gErdnussbutter (für die Sauce)
  • 200 mlKokosmilch
  • 1 ELrote Currypaste
  • 1 ELTamarindenpaste oder Limettensaft
  • 1 ELFischsauce (für die Sauce)
  • Reis, Gurkensalat und gehackte Erdnüsse zum Servieren

Zubereitung

  1. 1

    Fleisch schneiden

    Das Huft oder Flank quer zur Faser in 5 mm dünne, etwa 10 cm lange Streifen schneiden. Wer will, friert das Fleisch vorher 30 Minuten an, dann schneidet es sich besonders sauber. Holzspiesschen in Wasser einweichen, damit sie nicht verbrennen.

    Fleisch schneiden
  2. 2

    Marinade ansetzen

    Zitronengras, Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Koriander im Mörser oder mit dem Pürierstab 2 bis 3 Minuten zu einer groben Paste arbeiten. Sojasauce, Fischsauce, Palmzucker und Öl einrühren.

    Marinade ansetzen
  3. 3

    Marinieren und aufspiessen

    Die Fleischstreifen gründlich in der Marinade wenden und mindestens 2, besser 6 bis 24 Stunden kühl ziehen lassen. Jeden Streifen in Wellen auf ein Spiesschen aufziehen: etwa 3 Stück pro Spiess.

    Marinieren und aufspiessen
  4. 4

    Erdnuss-Sauce kochen

    Für die Sauce 100 ml der dicken Kokoscreme mit der roten Currypaste 2 bis 3 Minuten anrösten. Erdnussbutter, restliche Kokosmilch, Tamarinde und Fischsauce einrühren und 5 Minuten bei kleiner Hitze sämig einkochen.

    Erdnuss-Sauce kochen
  5. 5

    Grillieren und servieren

    Die Spiesse über starker direkter Hitze (220 bis 260 °C, Grill mit geöffnetem Deckel) 2 bis 3 Minuten pro Seite grillen, bis sie an den Rändern leicht charred sind und eine Kerntemperatur von 56 bis 60 °C erreichen. Mit Erdnuss-Sauce, gehackten Erdnüssen, Reis und Gurkensalat servieren.

    Grillieren und servieren
Marinade
2–24 h
länger gibt mehr Aroma
Grillzeit
4–6 Min
über starker direkter Hitze
Kerntemperatur
56–60 °C
rosa bis medium

Das beste Fleisch für Satay

Satay verlangt zartes Fleisch in dünnen Streifen, das über starker Hitze in Sekunden gart.

StückCharakterHinweis
Huftzart, mild, schneidet sauberquer zur Faser in 5-mm-Streifen
Flank Steakintensiver, leicht fasrig30 Minuten anfrieren für dünne Scheiben
Filetspitzeextrem zart, edle Varianteteurer, weniger Marinade nötig
Hohrückenmager, saftig bei kurzer Hitzenicht länger als 3 Minuten pro Seite

Dicke Stücke vom Schmorbraten (Hals, Schulter) sind ungeeignet: sie bleiben bei kurzer Hitze zäh.

Grill oder Pfanne

MethodeHitzeErgebnis
Holzkohle-Grill250 °C+, offendas klassische rauchige Ergebnis
Gasgrillhoch, Deckel offensehr gut, fast so gut wie Kohle
Grillpfannehoch, gut lüftenfunktioniert, aber ohne Rauchnote
Ofen-Grill250 °C, oberste Schieneakzeptabel, 4 bis 5 Minuten gesamt

Was ist Satay?

Satay ist das bekannteste Streetfood Südostasiens: dünne Fleischstreifen auf Spiesschen, mariniert in Kurkuma, Zitronengras und Gewürzen und über glühender Kohle gegrillt. In Indonesien, Malaysia und Thailand wird es auf Märkten rund um die Uhr verkauft.

Bo Satay ist die Rindfleisch-Variante. Dazu gehört fast immer eine cremige Erdnuss-Sauce, die mit Kokosmilch sämig gekocht wird und mit Tamarinde eine säuerliche Note bekommt.

Warum dünne Streifen statt Würfel?

Satay ist für die schnelle Hitze gedacht: die Streifen sind 5 mm dünn und garen in 2 bis 3 Minuten pro Seite durch. So bleibt das Fleisch saftig, während die Marinade leicht ancharrt.

Grosse Würfel bräuchten viel mehr Zeit und würden aussen trocken, bevor sie innen gar sind. Die Wellenform beim Aufspiessen sorgt ausserdem für maximalen Kontakt mit der Glut.

Wie wichtig ist die Marinade?

Sehr: sie gibt nicht nur Geschmack, sondern schützt das dünne Fleisch vor dem Austrocknen. Kurkuma bringt Farbe, Zitronengras die Frische, Soja- und Fischsauce die Würze.

Mindestens 2 Stunden, besser über Nacht. Die Marinade kann man im Voraus machen und bis zu 2 Tage im Kühlschrank lagern.

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Was macht die Erdnuss-Sauce besonders?

Die Sauce ist mehr als Dip: sie wird mit Kokosmilch gekocht und mit Currypaste, Tamarinde und Fischsauce abgeschmeckt, dadurch wird sie sämig und hat Umami statt nur Erdnussgeschmack.

Wer Zeit sparen will, kann eine gute gekaufte Erdnuss-Sauce mit Kokosmilch und Limette verfeinern. Für Gäste lohnt sich die selbstgekochte Version.

Was passt zu Satay?

Klassisch Reis und ein schneller Gurkensalat mit Reisessig und Zucker, der die fettige Sauce ausgleicht. In Thailand werden oft auch kleine Toast- oder Roti-Stücke dazu gereicht.

Satay eignet sich hervorragend als Vorspeise, Party-Food oder als Teil eines asiatischen Buffets zusammen mit Frühlingsrollen und Salat.

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Häufige Fragen

Wie lange grilliert man Satay-Spiesse?

2 bis 3 Minuten pro Seite über starker Hitze, bis die Kerntemperatur 56 bis 60 °C beträgt. Die dünnen Streifen garen sehr schnell.

Kann ich die Spiesse vorbereiten?

Ja, das Fleisch kann bis zu 24 Stunden mariniert und die Spiesse aufgezogen im Kühlschrank bereitstehen. Die Erdnuss-Sauce hält 3 bis 4 Tage.

Geht es ohne Grill?

Eine heisse Grillpfanne oder der Ofengrill bei 250 °C auf der obersten Schiene funktionieren, ohne Raucharoma aber weniger authentisch.

Welche Alternativen gibt es zu Erdnüssen?

Mandel- oder Cashewmus ersetzt Erdnussbutter fast eins zu eins. Für eine nussfreie Version geht Sesampaste (Tahini), dann mit etwas Zucker ausgleichen.

Warum werden die Spiesschen eingeweicht?

30 Minuten in Wasser verhindern, dass die Holzenden über der heissen Glut anbrennen oder brechen.