Wissen
Maiskolben, Zucchetti, Fladenbrot und Kartoffelsalat: Grillbeilagen müssen leicht sein, vorbereitbar und schnell, damit sie mit dem Fleisch auf demselben Rost fertig werden.

Zu Grillfleisch passen grilliertes Gemüse wie Mais, Zucchetti und Pepperoni, kalte Salate, die sich vorbereiten lassen, und einfaches Brot. Saucen wie Chimichurri oder BBQ geben die Würze, und das Fleisch bleibt der Star.
Portionen
Gemüse-Grill-Teller für 4 Personen
Vorbereitung
20 Min.
Zubereitung
15 Min.
Gemüse vorbereiten
Maiskolben 20 Minuten in kaltem Wasser einweichen, damit sie auf dem Grill nicht austrocknen. Zucchetti in 1-cm-Scheiben schneiden, Pepperoni halbieren und entkernen, Portobellos putzen. Alles mit Öl und Salz bestreichen.

Grill einregeln
Grill auf 200 °C bringen und zwei Zonen einrichten: eine direkte heisse für das Gemüse, eine indirekte für das Fleisch oder zum Parkieren. Der Mais kommt in die indirekte Zone.

Gemüse grillieren
Mais 20 bis 25 Minuten indirekt grillieren, dabei mehrmals wenden. Zucchetti und Pepperoni 8 bis 10 Minuten direkt grillieren, bis sie Grillstreifen haben. Portobellos 4 Minuten pro Seite.

Finishen und servieren
Mais mit Kräuterbutter und Salz bestreichen, Gemüse mit Zitrone und Pfeffer würzen. Das Gemüse kommt direkt vom Rost auf den Tisch, bevor das Fleisch fertig ist.

| Beilage | Zone | Zeit | Reihenfolge |
|---|---|---|---|
| Maiskolben | indirekt | 20 bis 25 Min | als erstes auflegen |
| Zucchetti, Pepperoni | direkt | 8 bis 10 Min | mit dem Fleisch |
| Portobello, Halloumi | direkt | 4 bis 5 Min pro Seite | gegen Ende |
| Fladenbrot | indirekt oder ausserhalb | 2 Min | zum Schluss |
| Beilage | Am Vortag | Frisch nötig |
|---|---|---|
| Kartoffelsalat | ja, sogar besser | nein |
| Krautsalat / Coleslaw | ja | nein |
| Tomatensalat | nur schneiden | dressen frisch |
| Grillgemüse | nur schneiden | grillieren frisch |
| Saucen und Dips | ja | nur umrühren |
Alles, was kalt serviert wird, lässt sich am Vortag machen. Alles, was vom Rost kommt, muss frisch sein.
Die Schweizer Kombination ist einfach: Grillfleisch, eine kalte Beilage wie Kartoffelsalat oder Krautsalat, ein Stück Brot und eine Sauce. Das Fleisch ist der Star, die Beilagen sind nur Begleitung.
Dazu kommt heute meist noch etwas vom Rost wie Mais oder Zucchetti, weil es auf demselben Grill mitkocht und fast keine Extra-Arbeit macht.
Mais, Zucchetti, Pepperoni, Portobello, Halloumi, Tomatenhälften und Fladenbrot liegen direkt auf dem Rost. Der Mais braucht die indirekte Zone und 20 Minuten, alles andere ist in 10 Minuten direkt fertig.
Der Vorteil ist, dass Beilage und Fleisch aus derselben Hitzequelle kommen und gleichzeitig fertig werden. Ein Grillabend braucht keinen Ofen, nur den Rost.
Kartoffelsalat und Krautsalat sind die Schweizer Klassiker und lassen sich am Vortag machen, sie werden sogar besser. Tomatensalat mit Zwiebeln und Gurkensalat sind frischer und schneller.
Blattsalate sind zu empfindlich für den Grilltisch und werden schnell welk. Besser sind robuste Salate mit einem kräftigen Dressing, die einer warmen Umgebung standhalten.
Chimichurri ist die Kräutersauce für alles vom Rost, BBQ-Sauce die süsse für Ribs und Pulled Pork, Aioli die Knoblauch-Variante für Gemüse und Brot. Eine Salsa Verde passt zu gekühlt serviertem Fleisch.
Zwei bis drei Saucen reichen: eine grüne, eine rauchige und eine cremige. Mehr verwirrt den Tisch nur, und die Sauce soll das Fleisch begleiten, nicht überdecken.
Kalte Beilagen kommen am Vortag auf den Tisch. 20 Minuten vor dem Fleisch geht der Mais auf den Rost, danach kommen Fleisch und restliches Gemüse in die direkte Zone. Das Brot wärmt sich zum Schluss.
Die einzige Regel: Was vom Rost kommt, muss frisch sein, was kalt serviert wird, kann vorher. So braucht der Grillabend nur 30 Minuten aktive Arbeit.

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Eine kalte und eine vom Rost reichen, plus Brot und Sauce. Das ergibt pro Person etwa 150 g Beilage, was zu einem normalen Grillfleisch passt. Mehr braucht es nur bei einem grossen Buffet.
Das Gemüse nach dem Fleisch grillieren oder umgekehrt. Mais geht als erstes, weil er 20 Minuten braucht, und das Brot und das schnelle Gemüse erst, wenn das Fleisch ruht.
Ja, schneiden und ölen kann man am Vortag, aber grillieren muss frisch sein. Vorher grilliert wird es schlaff und verliert die Streifen und den Geschmack.
Fladenbrot und Halloumi sind in 2 bis 3 Minuten fertig und die schnellsten Beilagen vom Rost. Vom Tisch her sind Dips und Brot die schnellsten, weil sie nur serviert werden müssen.
Ja, er ist der Schweizer Klassiker und wird am Vortag gemacht, was ihn zur praktischsten Beilage macht. Er hält die Hitze besser aus als ein Blattsalat und schmeckt am zweiten Tag besser.