Rezept
Die Reste vom Braten oder Ragout werden zu einer zweiten, noch besseren Mahlzeit: gebackene Pasta in einer sämigen Fleischsauce unter einer Käsekruste.

Gekochte Pasta mit einer Sauce aus gehackten Bratenresten, passierten Tomaten, Sahne und Parmesan mischen. In eine Gratinform füllen, mit geriebenem Käse bestreuen und bei 200 °C 20 bis 25 Minuten goldbraun überbacken.
Portionen
4–6 Personen
Vorbereitung
20 Min.
Zubereitung
25 Min.
Pasta kochen
Die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen, etwa 1 bis 2 Minuten kürzer als auf der Packung. Sie gart im Ofen weiter und soll nicht weich werden. Abgiessen und beiseitestellen.

Reste-Sugo kochen
Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten. Die gehackten Bratenreste dazugeben und 2 Minuten anbraten. Mit Rotwein oder Bouillon ablöschen, dann Tomaten, Rahm, Oregano und Muskatnuss zugeben und 10 Minuten einkochen, bis die Sauce sämig ist.

Mischen
Die gekochte Pasta mit der Sauce und dem Parmesan vermischen. Die Masse soll nass aussehen, nicht trocken, sonst wird der Gratin zäh.

In die Form geben
In eine gefettete Gratinform füllen und mit dem geriebenen Mozzarella oder Gruyère bestreuen. Der Käse soll die Oberfläche vollständig bedecken.

Überbacken
Im auf 200 °C vorgeheizten Ofen 20 bis 25 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun und blubbernd ist. 5 Minuten ruhen lassen, dann servieren.

| Rest | Eignung | Hinweis |
|---|---|---|
| Bratenreste vom Rind | sehr gut | saftig, kernig |
| Ragout oder Gulasch | sehr gut | schon gewürzt, weniger Zutaten nötig |
| Bolognese-Rest | sehr gut | einfach mit Tomaten und Sahne verlängern |
| Siedfleisch | gut | milder, feiner |
| Variante | Unterschied | Schlüsselzutat |
|---|---|---|
| Mit Gemüse | Zucchetti, Auberginen oder Spinat untermischen | vegetarischer |
| Mit Bechamel | Béchamel statt Tomatensauce | weisser Gratin |
| Mit Pilzen | Champignons oder Steinpilze in die Sauce | erdiger |
| Mit Poulet | Reste vom Grill oder Braten | milder |
Die Pasta wird nur al dente vorgekocht, im Ofen gart sie weiter und saugt Sauce auf. Koche sie voll, wird sie im Gratin zu weich und zäh.
Die zweite Kochzeit im Ofen dient nur dem Bräunen der Kruste und dem Durchwärmen, nicht dem eigentlichen Garen.
Trockene Pasta gibt einen trockenen Gratin. Die Sauce muss fast flüssig wirken, wenn man sie mischt, weil die Pasta im Ofen viel davon aufsaugt.
Zu wenig Sauce ist der häufigste Fehler. Man soll meinen, es sei zu viel, dann ist es genau richtig.
Mozzarella schmilzt am besten und bildet die weiche, ziehende Kruste. Gruyère wird goldbrauner und schmeckt kräftiger. Eine Mischung aus beiden ist ideal.
Nur Parmesan allein wird nicht knusprig genug, er bräunt zu langsam und wird eher salzig als knusprig.
Ja, das ist eines seiner grossen Vorteile. Mischen, in die Form geben und bis zu 24 Stunden kühl stellen. Erst vor dem Servieren backen.
Auf diese Weise entsteht ein Gericht aus Resten, das fast ohne aktive Arbeit auskommt, wenn Gäste kommen.
CHF 199.00
Jeden Monat ziehen wir unter allen Abonnentinnen und Abonnenten ein Fleischpaket. Dazu melden wir uns, sobald das nächste Rind geteilt wird.
Mitmachen ist gratis, ohne Kauf.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Teilnahmebedingungen
Ja, ungebacken in der Form einfrieren. Zum Servieren direkt aus dem Gefrierer bei 190 °C etwa 45 bis 50 Minuten backen.
Kurze, gerillte Formen wie Penne, Fusilli oder Rigatoni halten die Sauce am besten. Spaghetti oder Lasagne-Platten sind ungeeignet.
Zugedeckt im Kühlschrank 2 bis 3 Tage. Er wird dann kompakter, mit etwas Rahm oder Bouillon lässt er sich wieder lösen.
Ja, gekochtes oder gebratenes Poulet funktioniert genauso gut. Dann passen Sahne und weisser Käse besser als Tomate und Gruyère.